Abo

Gold-Kraemer-StiftungSo wichtig ist in Frechen das Miteinander und die Inklusion im Sport

2 min
Auf dem Bild ist das Team des GSV zu sehen.

Das gesamte Team des GSV präsentierte sich den rund 250 teilnehmenden Mitgliedern beim Jubiläum. Hintere Reihe (v.l.n.r.) Dr. Volker Anneken, Fachgeschäftsführer; Uwe Tietz, Bürgermeister Stadt Frechen; Dr. Yorick Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung.

Der Gemeinschaftssportverein Gold Kraemer (GSV) feiert sein zehnjähriges Bestehen. Fokus liegt auf der Förderung der Gesundheit und der Gemeinschaft.

Der Gemeinschaftssportverein Gold Kraemer (GSV) der Gold-Kraemer-Stiftung hat kürzlich mit einem großen Sommerfest sein zehnjähriges Bestehen gefeiert: 250 Mitglieder, Angehörige und Freunde kamen auf dem Vereinsgelände am Tulpenweg in Buschbell zusammen, um die erste Dekade des Vereins festlich zu begehen. Der Verein mit heute rund 750 Mitgliedern habe sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderung in Bewegung zu bringen und Inklusion im Vereinssport aktiv zu gestalten, so der GSV.

Dr. Yorick Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, eröffnete das Fest und würdigte die Entwicklung des Vereins: „Der GSV ist ein echtes Herzensanliegen unserer Stiftungsarbeit an unserem Standort in Frechen. Denn über Sport erleben wir neben der Förderung von Gesundheit und Fitness vor allem Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung.“

Frechen: Dank an das Team und die vielen Ehrenamtler

Der Dank des Vorsitzenden ging vor allem an das Team des GSV und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit Leidenschaft und Engagement die Sportangebote entwickeln und das Vereinsleben gestalten. So wurde unter anderem auch das älteste aktive Mitglied mit 96 Jahren für seine beeindruckenden sportlichen vielfältigen Aktivitäten geehrt. Besondere Anerkennung erhielt auch der 16-jährige Luca, der inzwischen selbst eine Sporthelfer-Lizenz erworben hat und nun die Trainerinnen und Trainer bei ihren Gruppenangeboten unterstützt.

Die beiden Leiterinnen des GSV, Conny Remark und Bianca Dobke, betonten den besonderen Charakter des Vereins: „Unser Ziel war es von Anfang an, ein offenes und niederschwelliges Angebot zu schaffen, bei dem sich jeder willkommen fühlt. Bei uns fragt niemand, was jemand nicht kann, sondern wir schauen gemeinsam, was möglich ist. Es geht um die Freude an der Gemeinschaft und die positive Erfahrung, Teil einer Gruppe zu sein. Inklusion bedeutet für uns, dass das Miteinander im Sport eine Selbstverständlichkeit ist.“