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FitnessDie richtige Belohnung wählen

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Köln – Aus der Gehirnforschung wissen wir, wie wichtig unser Belohnungssystem für uns ist. Einfach ausgedrückt funktioniert es so, dass unser Gehirn in bestimmten Situationen Stoffe ausschüttet, die zu einem Glücksgefühl führen. Dieser Zustand ist so schön, dass wir Menschen ihn immer wieder erleben wollen.

Dummerweise wird unser Belohnungssystem oft von jenen Dingen beeinflusst, die wir uns gerade abgewöhnen wollten. Ein Stück Schokolade ist ein gutes Beispiel dafür. Wenn wir es im Mund zergehen lassen, feuert unser Gehirn kräftig los und ist rundum zufrieden. Der Verzicht auf die Schokolade dagegen führt erst einmal zum Verlust des Belohnungsgefühls. Natürlich ist auch der Kauf einer kleineren Kleidungsgröße eine Belohnung fürs Abnehmen, aber die Belohnung der Schokolade kommt sofort, der Kleidungskauf erst in einigen Monaten.

Wenn Sie abnehmen wollen, müssen Sie sich also vorher gut überlegen, welche frühzeitigen positiven Verstärkungen Sie in Ihren Plan einbauen können. Der tägliche Erfolg auf der Waage ist da nur ein Beispiel – aber kein gutes, denn die Erfahrung zeigt, dass die Pfunde nicht jeden Tag im gleichen Maße purzeln.

Wichtig ist, andere Formen der Belohnungen einzuplanen. Welche Kleinigkeit könnten Sie sich schenken, wenn Sie es schaffen, eine Woche lang diszipliniert zu essen? Welchen Kinofilm schauen Sie sich an, wenn Sie diese Woche drei Mal Sport gemacht haben? Schon alleine die Vorstellung, wie Sie sich am Ende der Woche fühlen werden, hat positive Wirkung. Für das Gehirn sind Vorstellungen in puncto Belohnung fast genauso wirksam wie reale Erlebnisse. Eine schöne Aussicht – nicht wahr?