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Jugendliche sorgen sich wenigerStudie zeigt: Angst vor Klimawandel bei Teenagern sinkt

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Thema Klimawandel verliert an Bedeutung für Jugendliche

2019 gingen regelmäßig tausende Schülerinnen und Schüler für Fridays For Future auf die Straße. (Archivbild)

Eine neue Studie zeigt: Für Jugendliche verliert der Klimawandel an Bedeutung, obwohl die Folgen immer spürbarer werden.

Für Jugendliche verliert der Klimawandel an Bedeutung, wie eine repräsentative Umfrage zeigt. Hielten 2021 noch rund 60 Prozent die Thematik für äußerst bedeutsam, sank der Wert 2025 auf nur noch rund 40 Prozent.

Die Untersuchung stammt vom Sinus-Institut und wurde von der Krankenkasse Barmer in Auftrag gegeben; sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Im Rahmen der Studie hat man zwischen dem 16. Oktober und dem 20. November deutschlandweit 2.000 junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren online interviewt. Parallel dazu wuchs die Gruppe jener, die das Sujet für nachrangig halten, von 9 Prozent (2021) auf 17 Prozent (2025).

Furcht lässt nach, während die Gefahr wächst

Die persönliche Furcht vor den Klimafolgen ist bei den jungen Leuten ebenfalls zurückgegangen. Bekundete 2025 knapp ein Drittel (31 Prozent) große Sorgen deswegen, so lag dieser Wert 2021 noch bei 39 Prozent. Der Anteil derer, die keine Besorgnis empfinden, kletterte im gleichen Zeitraum von 14 auf 22 Prozent. Nahezu die Hälfte (47 Prozent) bezeichnete ihre Gefühlslage als ambivalent, was gegenüber 2021 eine Konstante darstellt.

Folgen der Erderwärmung in Europa werden manifester

Dieser Trend in der jugendlichen Wahrnehmung steht im Gegensatz zur realen Situation. Die Klimaveränderung wird in Europa zusehends evidenter. Celeste Saulo, die Leiterin der Weltwetterorganisation, erläuterte bei der Präsentation eines Klimazustandsberichts, dass sich der Kontinent seit den 1980er-Jahren doppelt so rasant erwärmt wie der globale Durchschnitt.

Laut dem Report verzeichnete Europa für das Jahr 2025 beispielsweise einen massiven Schwund bei Schnee- und Eisflächen, Trockenperioden, Hitzewellen, Waldbrände sowie eine Aufheizung der Ozeane. Zahlreiche dieser Phänomene erreichten dabei neue Höchststände. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.