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Kontrollen am RheinPositive Bilanz in Köln – Platzverweise in Duisburg

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Die Polizei kontrolliert das Badeverbot am Rhein (Symbolfoto).

Die Polizei kontrolliert das Badeverbot am Rhein (Symbolfoto).

Am Wochenende kontrollierten Polizei und Ordnungsamt das Badeverbot am Rhein. Die Bilanz in Köln fällt dabei deutlich positiver aus als in Duisburg.

Am vergangenen Wochenende lockten sommerliche Temperaturen zahlreiche Menschen an die Rheinufer in Köln und Duisburg. Während eine Schwerpunktkontrolle in Köln eine positive Bilanz zog, musste die Polizei in Duisburg gegen mehrere Personen vorgehen, die im Rhein badeten.

Am Sonntag (31. Mai) kontrollierten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und des Ordnungsamtes der Stadt Köln ab 12 Uhr gezielt die Bereiche Rodenkirchen, Westhoven und Porz. Laut Polizei wurden zwar rund 20 Personen in Badebekleidung angetroffen, jedoch befand sich niemand im Wasser. Dies zeige, dass die Präsenz der Behörden sowie die Aufklärungsmaßnahmen Wirkung zeigten.

Polizei spricht in Duisburg Platzverweise aus

Anders sah die Situation in Duisburg aus. Bereits am Samstagabend (30. Mai) meldete ein Zeuge gegen 19.45 Uhr mehrere Erwachsene, die in Duisburg-Marxloh am Alsumer Steig im Rhein badeten. Seine eigenen Warnungen seien ignoriert worden.

Die Polizei traf vor Ort auf zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren sowie einen 13-jährigen Jugendlichen in nasser Kleidung. Die Väter der jüngeren Kinder zeigten sich laut Polizei uneinsichtig und verharmlosten die Lebensgefahr. Die Beamten und Beamtinnen sprachen Platzverweise aus und informierten das zuständige Jugendamt.

Gegen alle Beteiligten, beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte, wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Diese können Bußgelder von bis zu 1.000 Euro nach sich ziehen. Die Polizei betont in ihrer Mitteilung: „Nehmen Sie polizeiliche und städtische Kontrollen, Platzverweise sowie Anzeigen als das, was sie sind: Lebensrettende Maßnahmen!“

Erinnerung an tragischen Unfall

Besonders erschütternd ist laut Polizei, dass sich an genau dieser Stelle im Juni 2021 ein tragischer Badeunfall ereignete, bei dem drei Mädchen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren ertranken.

Die Polizei warnt eindringlich vor den tödlichen Gefahren des Rheins. Starke Strömungen, der Sog von Schiffen und tückische Buhnenfelder könnten selbst für geübte Schwimmer und Schwimmerinnen zur tödlichen Falle werden. Polizei und Kommunen kündigten an, ihre Kontrollen fortzusetzen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.