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Schlägerei in DeutzPolizei sucht nach Zeugen – Beteiligte außer Lebensgefahr

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02.04.2021, Köln: Die Polizei kontrolliert auf der Alfred-Schütte-Allee. Um die Autotuner und Poserszene fernzuhalten wird die Alfred-Schütte-Allee an den Poller Wiesen an Wochenenden gesperrt.

Die Polizei ist auf der Alfred-Schütte-Allee in der Vergangenheit vor allem wegen der Autotuner- und Poserszene unterwegs gewesen (Archivfoto).

Nach der Schlägerei an den Poller Wiesen sind alle fünf Verletzten inzwischen außer Lebensgefahr. Die Polizei sucht nun gezielt nach Zeugen und Handyaufnahmen.

Nach der Schlägerei an den Poller Wiesen in Köln-Deutz sind die fünf Verletzten inzwischen außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Montag mit. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind nach Angaben der Ermittler weiterhin unklar.

Die Auseinandersetzung hatte sich am vergangenen Freitagabend (24. Juli) im Bereich der Alfred-Schütte-Allee an den Poller Wiesen ereignet und einen größeren Polizei- und Rettungseinsatz ausgelöst. Fünf Menschen waren teils schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Eine Person musste nach Angaben aus dem Erstbericht notoperiert werden. Inzwischen seien alle Verletzten stabil, hieß es nun. Insgesamt sollen ersten Erkenntnissen zufolge fünf bis zehn Menschen an der Schlägerei beteiligt gewesen sein.

Messer und Stange sichergestellt

Um den Ursprung der Auseinandersetzung und die Hintergründe zu klären, ruft die Polizei Zeugen auf, sich zu melden. Insbesondere suchen die Ermittlerinnen und Ermittler weitere Menschen, die das Geschehen gefilmt oder fotografiert haben. Die Polizei geht davon aus, dass am Tatabend viele Personen an den Poller Wiesen und am Rheinufer unterwegs waren und sich bislang nicht alle potenziellen Augenzeugen bei den Ermittlern gemeldet haben.

„Am Abend des Vorfalls konnten bereits einige Zeugen vernommen und Video- sowie Fotomaterial sichergestellt werden. Wir glauben aber, dass da noch mehr ist, was uns bei der Aufklärung helfen kann“, sagte ein Polizeisprecher. Die Hintergründe der Tat seien nach wie vor unklar.

Nach ersten Erkenntnissen waren am Freitag zwei Gruppen aus bislang ungeklärter Ursache aneinandergeraten. Polizisten stellten ein Messer sowie eine Stange sicher.

Zeugen, die Hinweise oder Aufnahmen zum Tatgeschehen beitragen können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 11 zu melden. (fho)