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Unterstützung bei Parkpflege gesuchtBürgerverein Volkhoven/Weiler kämpft gegen Vandalismus

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Sitzbankgruppe im Generationenpark Volkhoven/Weiler. Von links: Regina Schlimkowski  und Claudia Tampier.

von links: Regina Schlimkowski und Claudia Tampier, Vorsitzende des Bürgervereins, wünschen sich Unterstützung bei der Erhaltung des Generationenparks.

Ihre Bemühungen für den Generationenpark werden immer wieder durch mutwillige Zerstörung zunichte gemacht, berichten Mitglieder des Vereinsvorstands. 

Noch im September des vergangenen Jahres konnte der Bürgerverein Volkhoven/Weiler einen schönen Erfolg verbuchen: Dank einer erfolgreichen Spendensammlung war genug Geld zusammengekommen, um den verwitterten Sitzbänken im Generationenpark eine Frischzellenkur zu verpassen. Sowohl die Sitzflächen als auch die teilweise bereits fehlenden Rückenlehnen waren durch neue, hochwertige Holzelemente ersetzt worden – 800 Euro hatte der Verein dafür ausgegeben.

Vor kurzem jedoch mussten die Vereinsmitglieder feststellen, dass die gerade erst restaurierten Bänke mutwillig zerstört worden sind: Über Nacht hatten Unbekannte die Rückenlehnen aller vier Bänke aus ihren Verschraubungen gebrochen. „Es macht einfach nur wütend“, macht Claudia Tampier aus dem Vorstand des Bürgervereins ihrem Frust Luft, „der Vandalismus frisst uns mittlerweile auf“. Bei einer früheren Gelegenheit sei eine frisch gepflanzte Buchenhecke ebenfalls über Nacht wieder ausgegraben und entwendet worden. „Den Park in Schuss zu halten kostet viel Geld und jede Woche den Einsatz mehrerer Leute. Wir können uns das einfach nicht mehr leisten“, sagt Tampier.

Bürgerverein Volkhoven/Weiler kämpft um Parkpflege

Zwar ist der größte Teil des Parks inzwischen in der Verantwortung der Stadt, ein Viertel der Fläche ist aber an den Bürgerverein verpachtet. Jedes Wochenende treffen sich freiwillige Vereinsmitglieder, um den Park von Unrat zu säubern. Doch der Verein hat mit Mitgliederschwund und Überalterung zu kämpfen – der Altersdurchschnitt der noch etwa 70 Mitglieder liegt jenseits der 70. „Unser Mitgliedsbeitrag liegt im Jahr bei 20 Euro, mit unserer Vereinskasse können wir keine großen Sprünge machen“, so Regina Schlimkowski, ebenfalls im Vorstand des Vereins. Für die Pflege des Parks ist der Verein daher auf weitere Geldquellen wie eben Spenden, öffentliche Fördermittel, und den Einnahmen aus den jährlichen Sommerfesten angewiesen.

Gleichzeitig sieht sich der Verein der Kritik von Anwohnern ausgesetzt, die etwa in den sozialen Medien zu Ausdruck kommt. „Manche Leute haben eine falsche Vorstellung von dem, was wir hier tun“, sagt Tampier. „Sie fragen etwa, warum wir Spendengelder für einen Wohnwagen ausgeben, anstatt damit einen Spielplatz bauen zu lassen. Aber der Spielplatz ist Sache der Stadt und kostet außerdem weitaus mehr, als wir stemmen könnten.“ Mit dem Wohnwagen, der fest im Park installiert ist, hatte der Verein den Container ersetzt, in dem Werkzeug, Putz- und Spielmaterial gelagert worden war.

Tampier und Schlimkowski werben vehement um Nachwuchs. „Wir wünschen uns mehr Engagement von jungen Familien, zum Beispiel aus dem Neubaugebiet am Damiansweg“, sagt Schlimkowski. „Man muss nicht gleich Mitglied werden, wir wären schon unglaublich dankbar, wenn sich Freiwillige bei unseren Veranstaltungen einbringen würden.“ Für den kommenden November plant der Verein eine Stadtteilkonferenz – Interessenten können den Verein unter bvvolkhovenweiler@gmail.de kontaktieren.