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Kölner Karneval 2024Die schönsten Fotos vom Rosenmontagszug in Worringen

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Jecke Hasen beim Rosenmontagszug in Worringen

Jecke Hasen beim Rosenmontagszug in Worringen

Etwa 1200 Teilnehmer in sieben Gruppen schlossen sich dem Worringer Männer-Gesang-Verein an, der diesmal den Rosenmontagszug anführte.

Im Worringer Karneval dreht sich in diesem Jahr alles um jecke Energie. „Alles es jeck opjelade“ hatte das Worringer Festkomitee seinen Rosenmontagszug überschrieben, angelehnt an das Prinzenmotto seiner amtierenden Tollität Markus II. (Drescher): „Mer stonn unger Strom“. Schon am frühen Rosenmontagmorgen säumten Tausende „opjeladene Fastelovendsjecke“ die teils geschmückte, rund 5,5 Kilometer lange Zugstrecke quer durch den Ort.

Etwa 1200 Teilnehmer in sieben Gruppen schlossen sich dem Worringer Männer-Gesang-Verein an, der diesmal den Rosenmontagszug anführte. Mit seinem Mottowagen „175 +1 Johr voller Energie“ zog der Männerchor eine riesige Jubiläumstorte durch den Ort und wies damit auf sein 175-jähriges Bestehen im vergangenen Jahr hin. Gebührend feiern will der älteste Ortsverein sein Jubiläum mit einem Festkommerz in diesem Jahr – Ende Mai im Worringer Vereinshaus. Einfalls- und abwechslungsreich kostümiert folgten viele Original- und Zuggruppen, elf Musikkapellen, elf Kinder- und Jugendtanzgruppen, vier Tanzkorps sowie die MGV-Dänzer, das Funkenkorps und die Majoretten-Garde der Großen KG dem diesjährigen Zugmotto. Die opjeladenen Änze Clowns zogen ihr eigenes Kraftwerk durch den Ort. Beim Verein „Die Essensretter“ hieß es: „Mir spare wo mer künne, dann künne mir uns och jet jünne“.

Worringens Bürgervereinsvorsitzender Kaspar (Käpp) Dick thronte hoch oben auf dem „Käppamobil“. Thema: Die Worringer Energiewende. Die Gesellschaftsgruppe der KG Löstige Junge waren als löstige Ladesäulen elektrisch jot opjelade. Herrlich auch die bunten „Durasöck“-Kostüme der Rosenmontagsgruppe „Ärm Söck“, die unter dem Titel „40 Johr doll un die Akkus immer noch voll“, in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Als Luftnummer verkleidet nahm eine Gruppe der KG Närrische Grielächer am Zug teil. Bei der Großen Karnevalsgesellschaft rauchte und glitzerte der Bagagewagen – rut-wieße Disco, bis die Funken fliegen. Mit im Boot auch die Worringer Bruch-Piraten in ihren deftigen Piratenkostümen.

Preußisch korrekt zeigte sich dagegen die Ortsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Worringen, die mit Pickelhauben und einer historischen Löschpumpe im Zug vertreten war. Als letzte Gruppe vor dem prunkvollen Gefährt Seiner Tollität Prinz Markus II. marschierten die Mitglieder der diesjährigen Prinzengesellschaft (KG Immerfroh) sowie der Festkomitee-Vorstand Worringer Karneval zur Musik des Bundestambour-Corps „Frisch Auf“ Köln-Worringen hinter ihren jeweiligen Standarten her. Auf dem Prunkwagen hatten Prinz Markus II. und sein Hofstaat alle Hände voll zu tun, um die lautstark nach Kamellen rufenden Jecken am Wegrand mit ausreichend Süßstoff zu versorgen. Gegen 13 Uhr erreichte der Umzug nach drei Stunden sein Ziel auf dem St.-Tönnis-Platz („Zillikens-Platz“) in der Ortsmitte. Der Höhepunkt des diesjährigen Worringer Karnevals ging damit zu Ende.

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