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Beste RheinlageDas Stapelhaus in Köln ist generalüberholt

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Ein Prost auf die Renovierung: Stapelhaus-Chef Frank Markus (l.), Dekorateurin Bettina Hass und Sion-Geschäftsführer Georg Schäfer Geschäftsführer der Sion Brauerei

Ein Prost auf die Renovierung: Stapelhaus-Chef Frank Markus (l.), die Kölner Dekorateurin Bettina Hass, die beratend zu Seite stand, und Sion-Geschäftsführer Georg Schäfer, Geschäftsführer der Sion-Brauerei

Das Brauhaus an der Rheinpromenade und seine Terrasse wurden herausgeputzt.

Das Stapelhaus in der Altstadt ist bei laufendem Betrieb generalüberholt worden: Hellere Farben, neue Lampen und Lichtkonzept und neue Fotopräsentation machen das Brauhaus heller und aufgeräumter. „Wir wollten hier nichts umkrempeln, aber uns fit machen für die Zukunft“, sagt Frank Markus, der seit 2009 das Stapelhaus mit rund 240 Plätzen führt. Er hat die Malerarbeiten komplett selbst übernommen. Dekorateurin Bettina Hass, die unter anderem auch die Villa Bodinus im Zoo ausgestattet hat, sorgte für das Ambiente.

Terrasse mit Rheinblick

Ganz neu ist die Kölsch-Marke: Von Dom wurde zu Sion gewechselt. „Für uns ist das Stapelhaus so etwas wie ein neues-altes Juwel in bester Rheinlage“, sagt Sion-Geschäftsführer Georg Schäfer. Im Mittelalter, als Köln noch das Stapelrecht hatte, wurden an dieser Stelle Fische ungepackt, gewaschen, gepökelt und verkauft. Von dem historischen Gemäuer ist durch Umbauten und Kriege fast nichts erhalten geblieben. Das Lokal hat dafür aber eine Hoch-Terrasse mit Rundumblick von 40 Plätzen – auch die wurde verschönert.

Werbung hat diese ziemlich einmalige Location allemal nötig. „Viele Kölner wissen überhaupt nicht, dass es die Terrasse gibt. Dabei bietet sie beste Aussicht zu ganz normalen Preisen“, sagt Frank Markus (59). „Wir müssen die Kölner wieder in die Altstadt holen.“ Und einen ganz dringenden Wunsch hat er noch: Dass die Stadt ihm wieder eine kleine, ebenerdige Außengastronomie zur Rheinseite hin genehmigt.