Nach der Eterna-Insolvenz plant die Bahn Neues im Hauptbahnhof, während eine Bäckerei eine andere Lücke füllt.
Frühere Eterna-FilialeBahn prüft neue Konzepte für Leerstände im Kölner Hauptbahnhof

Das geschlossene Eterna-Geschäft im Hauptbahnhof – die Deutsche Bahn betreibt nun andere Pläne für das Objekt.
Copyright: Ayhan Demirci
Eine Geschäftsfläche im Kölner Hauptbahnhof ist nach der Insolvenz eines Modeunternehmens ungenutzt. Die DB denkt über ein neues Konzept nach, zugleich übernimmt eine Boulangerie eine andere freie Ladenfläche.
Kurz nach der Inbetriebnahme des runderneuerten Reisezentrums im Hauptbahnhof von Köln kommt es zu Veränderungen bei den Geschäftsflächen. Aktuell ist ein Laden im Bereich des Haupteingangs auf der Domseite ungenutzt. Über einen langen Zeitraum war dort ein Ableger des Hemdenproduzenten Eterna ansässig, welcher den Betrieb jedoch einstellte. Aufkleber mit Rabattaktionen an den Schaufenstern erinnern noch an den Ausverkauf. Nach 163 Jahren musste das in Passau beheimatete Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden, was in der Domstadt auch eine Filiale auf der Breite Straße betraf.
Konzept im Kölner Hauptbahnhof soll Reisenden und Besuchern dienen
Eine konventionelle Weitervermietung für das frühere Eterna-Geschäft ist möglicherweise nicht vorgesehen. Ein Sprecher des Bahnkonzerns teilte auf Nachfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit: „Bezüglich der von Ihnen angefragten Fläche können wir Ihnen sagen, dass wir als DB derzeit über eine zukünftige Nutzung dieser Fläche im Sinne der Reisenden und Besucher nachdenken.“ Es wurde hinzugefügt, dass man momentan keine spezifischen Vorhaben bekannt geben könne. In der Immobilie, die eine mittlere Größe unter den Geschäften im Bahnhof aufweist, war vor dem Einzug von Eterna ein Blumenladen untergebracht.

Hier eröffnet eine Niederlassung der Bäckerei „epi“ anstelle des ehemaligen Kamps-Standorts.
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Eine weitere Neuerung am Haupteingang beim Bahnhofsvorplatz ist hingegen bereits beschlossen. Die ehemalige Filiale von Kamps wird durch eine Niederlassung der Kölner Kette für Boulangerie und Patisserie „epi“ ersetzt.
Das Unternehmen betreibt in Köln schon Standorte, beispielsweise an der Breite Straße bei den Opernpassagen, im Agnesviertel und auch in Rodenkirchen. Die Bäckerei Kamps bleibt jedoch mit ihrem Geschäft in der A-Passage, einem der zentralen Gänge des Einkaufsbahnhofs, für Kunden erreichbar. (red)
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