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Störung der NachtruheLaute Knalle wecken viele Kölner

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Symbolbild Polizei

Ehrenfeld – Kölner in Ehrenfeld, Ossendorf und Bickendorf rätseln, woher die explosionsartigen Geräusche gekommen sind, die sie Mitten in der Nacht zum Freitag geweckt haben. Kurz vor zwei Uhr liefen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, nachdem im Abstand von wenigen Minuten mehrere laute Knalle zu hören waren. Die Polizei fuhr daraufhin zu zwei Einsätzen raus, konnte den Ursprung der extremen Ruhestörung aber auch nicht ausfindig machen.

Bereits kurz nach dem ersten Knall hat in der offenen Facebook-Gruppe „Nett-werk Köln“ eine rege Diskussion begonnen, woher die Knalle gekommen sein könnten. Tenor: Genaues weiß man nicht, aber es war viel lauter als ein gewöhnlicher Böller.

Die Polizei hat noch immer keine Hinweise auf die Quelle. „Wir werden es weiter verfolgen", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Die Ursache könne man nur dann ausmachen, wenn Betroffene Schäden melden würden. Das sei bisher nicht geschehen. Als besonders besorgniserregend sieht die Polizei den Vorfall nicht an. „Solche und ähnliche Beschwerden hören wir häufiger", so der Polizeisprecher.

So zum Beispiel erst kürzlich aus dem Belgischen Viertel. In der Nacht auf Mittwoch zündeten Unbekannte mehrere Knallkörper, deren Lautstärke die von gewöhnlichen Silvesterböllern bei weitem übertroffen haben sollen. „Es war ein unfassbarer Lärm, als wäre eine Bombe explodiert“, berichtet ein Augenzeuge dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, der die Störenfriede gegen 3 Uhr morgens auf der Bismarckstraße gesehen hat. Nach der Detonation hätten sich zudem starke Nebelschwaden gebildet.

(apa)