„Großer Tag für Köln und wir sind stolz“Bürgermeisterin von Bülow empfängt vor EM-Spiel Generalkonsuln aus Ungarn und Schweiz

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Vier Menschen stehen bzw. sitzen an einem Tisch, hinter ihnen steht das EM-Maskottchen.

Der Schweizer Generalkonsul Martin Bienz (v.l.), Toni Schumacher, Brigitta von Bülow und der Ungarische Generalkonsul Gergő Szilágyi beim Empfang im Rathaus.

Am Samstag spielten die Fußball-Nationalmannschaften von Ungarn und der Schweiz in Köln gegeneinander.

Bürgermeisterin Brigitta von Bülow (Grüne) begrüßte am Samstagmorgen die Generalkonsuln aus der Schweiz und Ungarn im spanischen Bau des Rathauses. Weniger später fiel der Anstoß für das Spiel zwischen den Fußball-Nationalmannschaften der beiden Länder im Rhein-Energie-Stadion in Köln. „Wir freuen uns sehr, das erste von fünf Spielen heute mitzuerleben. Das ist ein großer Tag für Köln und wir sind stolz“, sagte von Bülow. Toni Schumacher war als EM-Botschafter ebenfalls beim Empfang im Rathaus.

Toni Schumacher schließt sich Prognose von Hennes an

Geplant war eigentlich, dass der Empfang im Rathaus von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) gegeben wird. Da diese sich jedoch noch auf der Rückreise von New York befand, übernahm Brigitta von Bülow als ihre Vertretung. Am Samstagmorgen waren die Bars in der Innenstadt bereits mit feiernden Fans gefüllt. „Köln hat Einwohner aus 120 Nationen, da freuen wir uns besonders, wenn wir mit ihnen das kölsche Lebensgefühl teilen können“, sagte von Bülow.

Toni Schumacher, ehemaliger Torhüter des 1. FC Köln, gab eine Prognose über das Spiel zwischen Ungarn und der Schweiz am Nachmittag ab: „Wir waren heute Morgen bei Hennes IX., der das Ergebnis mit seinen Hufen getippt hat.“ Das Maskottchen tippte auf ein Unentschieden, dem schloss sich Schumacher an: „Ja klar, dann muss es wohl ein 2:2 werden.“ Der ehemalige Fußballprofi analysierte auch die Spieltechnik der Kontrahenten Schweiz und Ungarn. „Man muss sagen: Ungarn ist technisch sehr stark, aber dafür hat die Schweiz viele Spieler aus der Bundesliga. Wie auch immer es ausgeht, wir haben eine gute Stimmung, nicht zuletzt wegen des guten Eröffnungsspiels gestern.“

Der Ungar Gergő Szilágyi blickte in seiner Rede auf die Zusammenarbeit der Länder: „Wir freuen uns über die Gastfreundschaft und Vielfältigkeit hier. Deutschland und Ungarn verbindet eine reiche Fußballgeschichte. Wie zum Beispiel das Spiel vor 70 Jahren.“ Szilágyi erinnerte sich an das Fußball-WM-Finale 1954, bei dem Deutschland gegen Ungarn 3:2 gewann. „Nur hoffen wir natürlich, dass wir dieses Mal gewinnen“, scherzte der Generalkonsul.

Auch Martin Bienz, Generalkonsul der Schweiz, freute sich auf das Spiel am Samstagnachmittag. „Gestern hat Deutschland ordentlich vorgelegt. Es ist schön: Europa befindet sich wieder im Fußballfieber. Der Countdown läuft, alle Augen liegen heute auf Köln.“ Bienz verwies wie sein Kollege auf die einende Wirkung von Fußball auf die Nationen: „Fußball schürt Emotionen und Fußball vereint. Heute wird das 30. Länderspiel zwischen Ungarn und der Schweiz sein, und darauf können wir uns freuen.“

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