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Ende der Sommerferien9700 Kölner Erstklässler starten ins Schulleben

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Vorsicht Verkehrs-Anfänger: Autofahrer sind zu besonderer Rücksicht gegenüber den ABC-Schützen aufgefordert. 

Köln – Kölns Schulen platzen aus allen Nähten: Rund 9700 Erstklässler starten in der kommenden Woche in das Schulleben – 400 mehr als im letzten Jahr; und mehr als 8600 Schüler wechseln an eine weiterführende Schule. Knapp die Hälfte davon besuchen künftig ein Gymnasium (46,5 Prozent), es folgen die Gesamtschulen mit 27,4 Prozent und die Realschulen mit 20 Prozent. Weit abgeschlagen in der Beliebtheitsskala liegen nach wie vor die Hauptschulen: Lediglich sechs Prozent der Schüler wechseln an diese Schulform.

Insgesamt besuchten im abgelaufenen Schuljahr knapp 149 000 Schüler eine der 298 allgemeinbildenden Schulen oder Berufskollegs.Angesichts der bereits heute fehlenden Schulplätze – Schuldezernent Robert Voigtsberger hatte den Fehlbedarf kürzlich auf mehr als 40 Schulen beziffert – müssen in den kommenden Jahren „in erheblichem Umfang“ neue Schulen gebaut werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Zum neuen Schuljahr gehen zwei neue Gesamtschulen an den Start. Die erste Gesamtschule im Bezirk Lindenthal eröffnet an der Berrenrather Straße mit vier Eingangsklassen. Die Dependance der Höhenhauser Willy-Brandt-Gesamtschule am Dellbrücker Mauspfad wird in eine eigenständige Schule umgewandelt. Bis Ende des Jahres sollen zudem acht Großbauprojekte im Schulbereich fertiggestellt werden.

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Auch beim Offenen Ganztag muss die Stadt noch nachlegen. Zum neuen Schuljahr wurden 1376 neue Plätze eingerichtet, bis 2021/22 soll die Zahl auf 33 000 Plätze erhöht werden. Die Versorgungsquote der Offenen Ganztagsschulen liegt damit bei rund 80 Prozent, wobei sich das Angebot je nach Stadtteil stark unterscheidet. Während etwa in Meschenich, Lindweiler, Porz-Grengel, Brück, Kalk und Ostheim die Quote unter 60 Prozent beträgt, liegt sie in anderen Stadtteilen bei 100 Prozent. An 43 Schulen kann der Bedarf der Eltern nicht erfüllt werden.

Der „Arbeitskreis Sicherheit im Straßenverkehr“ ruft Autofahrer zu Beginn des Schuljahres wieder zu besonderer Rücksicht auf. So wird es im Bereich von Schulen und Kindergärten verstärkt Geschwindigkeitskontrollen und Verweise für Falschparker geben. (jac)