Tausende Radler demonstrierten bei der Kölner Sternfahrt für bessere Radwege. Angeführt wurden sie von DJ Dom Whiting.
Große Demo in KölnDJ führt Tausende Radler durch die Domstadt
Die 19. Sternfahrt mobilisierte Tausende Radfahrende in Köln. An der Spitze der Demonstration fuhr der bekannte Fahrrad-DJ Dom Whiting.
Die 19. Auflage der jährlichen Sternfahrt wurde am Sonntag, dem 21. Juni 2026, in Köln abgehalten, wobei Tausende mit ihren Rädern erschienen. Unter dem Leitspruch „Straßen fairteilen“ wurde die Kundgebung von dem britischen DJ Dom Whiting auf einem Spezialrad angeführt. In Deutz befand sich der zentrale Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt durch die Metropole.
Englischer DJ leitet Protest für verbesserte Radinfrastruktur
Bekanntheit erlangte Whiting durch seine „Drum-and-Bass-on-the-Bike“-Events, die als schöpferisches Projekt während der Pandemie-Beschränkungen starteten und sich zu einem internationalen Ereignis ausgeweitet haben. Mit seinem DJ-Fahrrad erreicht der Musiker aus England weltweit Tausende Mitfahrende und ein Millionenpublikum über seine Online-Streams.

Der britische Star-DJ Dom Whiting führte die „Sternfahrt Köln“ an und legte während der Fahrt auf.
Copyright: Martina Goyert
Durch seinen ersten Fahrrad-Rave in Köln unterstützte Whiting das Hauptanliegen der Demonstration. Die Sternfahrt verfolgt das Ziel, ein unübersehbares und friedliches Signal für optimierte Bedingungen für Radfahrende, gefahrlose Schulwege und eine lebenswertere Stadt für die gesamte Bevölkerung zu setzen.
Die Teilnehmenden kamen am Vormittag aus vielen Orten der Umgebung, beispielsweise aus Brühl, Hürth, Frechen, Chorweiler, Sürth, Rösrath, Bergisch Gladbach und Leverkusen. Die Gruppen versammelten sich am Triangle in der Nähe des Deutzer Bahnhofs, um von dort die große Runde über die Deutzer Brücke und am Rheinufer entlang zu beginnen.
An der Spitze des Demonstrationszuges fuhr der DJ und spielte unterwegs seine Drum-and-Bass-Musik. Damit die Beschallung auch die weiter hinten fahrenden Personen erreichte, wurden im Zug zahlreiche mobile Boxen eingesetzt, die das Audiosignal weiterleiteten. (red)