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Inklusion muss das Ziel bleiben

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Rodenkirchen/Sürth – Die Vereine „Lebenshilfe Rodenkirchen“ und „miteinander leben“ setzen sich seit Jahren im Kölner Süden für Inklusion und gegen Ausgrenzung ein. „Gerade im Kölner Süden wird ein sehr positives inklusives Miteinander verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen gelebt“, betonen die Geschäftsführer Frank Erhard und Marc Haine in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Aber sie zeigen sich auch zunehmend besorgt. Zum Beispiel stelle die AfD zum zweiten Mal mit einer kleinen Anfrage im Deutschen Bundestag einen Bezug her zwischen Behinderung und gesellschaftlicher Bedrohung oder sogar Kriminalität. „Mit dieser Art Fragen zu stellen, werden Ängste gegenüber Menschen mit Behinderung geschürt. Das ist unerträglich und dem muss deutlich widersprochen werden“, betont Marc Haine von „miteinander leben“. Insgesamt sehen die beiden Geschäftsführer bei gesellschaftlichen Diskussionen hin und wieder Skepsis an der Inklusion aufkommen, so werde an Schulen teilweise das gemeinschaftliche Lernen grundsätzlich wieder in Frage gestellt. Dabei könne schulische Inklusion gelingen, das zeige die Offene Schule Köln in Rodenkirchen seit vielen Jahren sehr deutlich. Problematisch sei auch die neue Pränataldiagnostik zur frühen Erkennung von Trisomie 21 (Down-Syndrom), betont Frank Erhard von der Lebenshilfe Rodenkirchen.

Im europäischen Ausland liege die Abtreibungsquote bei Föten mit Trisomie 21 mittlerweile bei über 90 Prozent. Insgesamt müssten die Grundrechte und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung selbstverständlich bleiben. Mit ihrer aktuellen Pressemitteilung möchten Frank Erhard und Marc Haine ein Zeichen setzten gegen jegliche Ausgrenzungsversuche gegenüber Menschen mit Behinderungen. (süs) www.lebenshilfe-rodenkirchen.de www.miteinander-leben.com

Gemeinsame Pressemitteilung