Mordkommissionen ermittelnKein Zusammenhang zwischen zwei blutigen Angriffen in Köln

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Schießerei HG 100322 2 Jasmin

Polizisten und Feuerwehrleute im Einsatz in Humboldt/Gremberg

Nach zwei lebensgefährlichen Angriffen auf Männer in Höhenberg und Humboldt-Gremberg am Donnerstag fahndet die Polizei weiterhin nach den Tätern. Festnahmen habe es bisher nicht gegeben, auch die Hintergründe beider Taten liegen laut Polizei noch im Dunkeln. Fest stehe inzwischen allerdings, dass die beiden Überfälle nichts miteinander zu tun haben, sagte ein Polizeisprecher. Es seien zwei Mordkommissionen eingesetzt worden.

Unbekannte stechen mehrmals auf Mann in Köln ein

Gegen 15.30 Uhr am Donnerstag hatten mehrere Männer an der Bamberger Straße einen 37-Jährigen in seinem Smart überfallen und mehrfach auf ihn eingestochen. Während ihnen unerkannt in verschiedenen Autos die Flucht gelang, wurde das Opfer mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Mögliches Motiv könnten eine Auseinandersetzung im kriminellen Milieu oder ein familiärer Streit sein.

Ebenfalls noch in Lebensgefahr schwebt ein 25 Jahre alter Mann, der nur etwa drei Stunden später auf der Taunusstraße niedergeschossen wurde. Der Schütze soll ein 1,70 Meter großer Mann mit kurzen schwarzen Haaren sein, der eine braune Jacke und eine braune Hose trug. Er flüchtete zu Fuß. Hinweise in beiden Fällen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0221/229-0 entgegen. (ts)

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