Bei Kontrollen des Zolls im Kölner Karneval wurden allein am Donnerstag 60 Sicherheitskräfte überprüft. Bei fast der Hälfte gibt es den Verdacht auf Schwarzarbeit.
„Heute ist mein erster Tag“Verdacht auf Schwarzarbeit im Kölner Karneval
Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Köln haben an Weiberfastnacht (12. Februar) gezielt Sicherheitspersonal im Kölner Karneval kontrolliert.
Insgesamt wurden 60 Personen von 21 Sicherheitsfirmen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Die Kontrollen fanden schwerpunktmäßig am Zülpicher Platz und am Zülpicher Wall statt.
Besonders auffällig war laut Zoll, dass jede zweite kontrollierte Sicherheitskraft angab, „heute ist mein erster Tag“.
Verdacht auf Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug
„Bereits vor Ort lagen bei 29 angetroffen Ordnungskräften mögliche Anhaltspunkte dafür vor, dass sie von ihrem Arbeitgeber nicht sofort zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt werden. Bei 15 Sicherheitskräften gibt es erste Hinweise für den Missbrauch von Sozialleistungen (Sozialleistungsbetrug)“, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.
Bei neun weiteren befragten Personen ergaben sich zudem klare Anhaltspunkte, dass ihnen weniger als der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wird. Darüber hinaus wird in drei Fällen dem Verdacht auf Scheinselbstständigkeit nachgegangen. Die Auswertungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

