Das Klimalabor untersucht, wie sich die Kölner Innenstadt besser an das Klima anpassen kann. Freitag stellt es einige Ergebnisse vor.
Klimalabor stellt Ergebnisse vorWie kann sich die Kölner Innenstadt an Klima und Hitze anpassen?

An heißen Tagen heizt sich die Kölner Innenstadt wie hier am Neumarkt besonders auf.
Copyright: Alexander Schwaiger
Das Klimalabor Köln stellt am Freitag Ergebnisse seiner Forschung zur Klimaanpassung in Innenstädten vor. Auf dem Wallraffplatz zeigen die Forschenden unterschiedliche Maßnahmen, mit denen Auswirkungen des Klimawandels abgefedert werden können. Der Aktionstag des Klimalabors beginnt um 11 Uhr.
Interessierte können an interaktiven Stationen ausprobieren, was verschiedene Maßnahmen zur Klimaanpassung bewirken. Außerdem präsentiert das Klimalabor Messdaten in Echtzeit. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen neben aktuellen Simulationen auch auf, wie die nächsten Schritte des Klimalabors aussehen.
Klimalabor Köln untersucht Wirkung von Schatten, Begrünung und Nebel
Das Klimalabor Köln entstand 2024, als die Aachener Grundvermögen mit dem Stadtmarketing Köln weiße Flaggen über der Hohe Straße aufhingen, um Schatten zu schaffen. Seit 2025 ist auch die Universität zu Köln Teil des Projekts. Neben der Forschung zu Elementen, die Schatten in der Kölner Innenstadt schaffen, beschäftigt sich das Klimalabor auch mit weiteren Maßnahmen. So entwickeln die Forschenden derzeit ein Simulationsmodell, das Begrünung, Wasservernebelung und unterschiedliche Konzepte der Verschattung untersucht und miteinander vergleicht.
Das Reallabor ist deutschlandweit einmalig, wie das Klimalabor schreibt. „Angesichts zunehmender Hitzeperioden und der Erfahrungen der vergangenen Wochen rückt die Entwicklung wirksamer Klimaanpassungsmaßnahmen für Innenstädte weiter in den Fokus.“ Das sieht auch Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester so, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat: „Die vergangenen Wochen haben uns allen gezeigt, wie wichtig es ist, praktische Lösungsansätze in die Umsetzung zu bringen und damit eine Verbesserung des Stadtklimas zu erwirken.“ Stellvertretende Schirmherrin ist Bürgermeisterin Derya Karadag. Sie wird den Aktionstag am Freitag um 11 Uhr eröffnen. (tli)
