60.000 Euro war die Ausrüstung der Stadt Köln wert, die ein 20-Jähriger in den Rhein gestoßen haben soll. Jetzt wartet der Haftrichter.
Unerklärlicher Vorfall in Köln20-Jähriger wirft Messtechnik der Stadt in den Rhein

Einsatzfahrzeuge der Polizei (Symbolfoto)
Copyright: Alexander Schwaiger
Aus bislang unerklärten Gründen hat ein 20-jähriger Mann am Mittwochvormittag (13. September) Ausrüstung von Landschaftsmessern der Stadt Köln in den Rhein geworfen und damit einen Sachschaden von 60.000 Euro verursacht.
Geräte mit Schwung in den Rhein in Köln geschleudert
Am Rheinboulevard haben am Mittwoch, 13. September gegen 10.45 Vermessungsarbeiten stattgefunden. Plötzlich soll ein 20-Jähriger grundlos einen Gerätekoffer genommen und in den Rhein geschleudert haben. Glücklicherweise konnte ein zufällig vorbeifahrender Kanufahrer den Koffer vor dem Untergang retten.
Allerdings hat das eingedrungene Wasser das Messgerät im Koffer vermutlich so stark beschädigt, dass von einem Totalschaden ausgegangen werden kann. Laut Angaben der Polizei, war der Mann vom Ausländeramt zur Fahndung ausgeschrieben. Derzeit wartet er in Polizeigewahrsam auf seinen Termin beim Haftrichter. (red)
