Fällt am Freitag der Juni-Rekord? Alles deutet darauf hin – und jetzt gibt es eine offizielle Hitze-Warnung.
Auch Köln und Region betroffenDWD gibt Warnung vor extremer Hitze heraus – NINA-App löst aus

Brütende Hitze herrscht in Deutschland.
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Es dürfte angesichts der vergangenen Tage niemanden überraschen, aber seit 10 Uhr ist es offiziell: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut eine Warnung vor extremer Hitze herausgegeben. Gegen 10 Uhr am Donnerstagmorgen (25. Juni) poppte die Meldung auch über die Warn-Apps wie NINA auf.
Die Warnung gilt ab Donnerstag, 11 Uhr, bis Freitag, 19 Uhr. Betroffen ist der gesamte Westen Deutschlands, auch Köln und die Region gehören also zum Warngebiet. Es ist der achte Tag in Folge, an dem vor Hitze gewarnt wird. Alte und pflegebedürftige Menschen werden besonders belastet sein, heißt es beim DWD. Es bestehe eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr für viele Menschen.
Das Wochenende bleibt heiß – besonders im Rheinland
Es wird erwartet, dass der Juni-Rekord auch in Köln am Freitag fallen könnte. Temperaturen von fast 40 Grad wurden hier zwar schon häufiger erreicht in den vergangenen Jahrzehnten, allerdings noch nicht so früh im Jahr. An der Spitze der Kölner Juni-Hitzerekorde steht weiterhin der 27. Juni 1947 mit 37,9 Grad in Stammheim. Diese Marke wird wohl am Freitag geknackt. Laut Wetter Online werden 38 Grad erwartet. Am Samstag soll es so weitergehen, wenn nicht sogar noch etwas heißer werden mit 39 Grad.
Das Rheinland ist in NRW die wärmste Region, hier können es laut DWD am Samstag sogar 40 Grad werden. Vor allem in den Innenstädten sinken die Temperaturen nachts nicht besonders stark, es bleibt also auch dann „tropisch“ – Modelle berechnen sogar 30 Grad für 2 Uhr nachts. Darauf weisen die Meteorologen von „Kachelmannwetter“ auf der Plattform X hin. In der Nacht zu Freitag wird es kaum unter 25 Grad abkühlen, die Nacht zu Samstag wird noch etwas wärmer.
In NRW sind Gewitter ab Freitag möglich
Eine kurzfristige Abkühlung könnte es ab Freitag überall dort geben, wo Gewitter aufziehen. Dies ist ab dem Nachmittag bis in den Abend hinein vor allem in der Westhälfte von NRW möglich. Die vereinzelten Hitzegewitter haben dann laut DWD „Unwetterpotenzial“. Wo genau es allerdings blitzen und donnern wird, lässt sich kaum vorhersagen. Warnungen vor Starkregen oder Sturmböen werden daher immer erst kurzfristig herausgegeben.
Dass es in Köln am Freitag Unwetter geben wird, ist eher unwahrscheinlich. Die Gefahr steigt jedoch am Samstag, und auch in der Nacht zu Sonntag kann es Gewitter mit Unwetterpotenzial geben. (cme)
