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Auftakt zu neuer SchulungsreiheStadt Köln und Vereine informieren über ehrenamtliche Vormundschaft

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Hanna Dirk und Milat stehen sich gegenüber.

Hanna Dirk übernahm vor ein paar Jahren die ehrenamtliche Vormundschaft für Milat, der als unbegleiteter Minderjähriger aus dem Iran geflüchtet war. (Archivbild)

Mit dem Sozialdienst katholischer Frauen und dem Verein Auf Achse/Treberhilfe informiert die Stadt über die Vormundschaft für Minderjährige.

Die Stadt Köln bietet zusammen mit Vormundschaftsvereinen ab dem 24. Februar wieder eine Schulungsreihe zu ehrenamtlichen Vormundschaften für Minderjährige an. Die Reihe startet zunächst mit einem Informationsabend.

Kinder und Jugendliche müssen eine erwachsene Person haben, die für sie die Verantwortung trägt. In einigen Fälle können die Eltern diese Aufgabe nicht wahrnehmen, zum Beispiel wenn ihnen das Sorgerecht entzogen wurde oder wenn Minderjährige ohne ihre Eltern nach Deutschland geflüchtet sind. In diesen Fällen überträgt das Gericht einem anderen Erwachsenen die Aufgaben als Vormund. Diese Person vertritt die Kinder und Jugendlichen dann in rechtlichen Angelegenheiten.

Ehrenamtliche Vormundschaft zum Beispiel bei geflüchteten Minderjährigen

Der Informationsabend findet am Dienstag, 24. Februar, von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle des Sozialdienst katholischer Frauen Köln im Mauritiussteinweg 77-79 statt. Die Organisatoren bitten um Anmeldung bei Hildegard Stapper (hildegard.stapper@skf-koeln.de, Telefon 0221/126951315) oder Regine Hammeran (regine.hammeran@auf-achse.de, Telefon 0157/80578163). Die beiden stehen auch für Rückfragen zur Verfügung.

Bereits seit 2015 kooperiert die Stadt Köln mit den Vormundschaftsvereinen Sozialdienst katholischer Frauen und Auf Achse/Treberhilfe zur Gewinnung und Schulung von ehrenamtlichen Vormündern. Weitere Informationen zur Vormundschaft stellt die Stadt Köln auf ihrer Website unter stadt-koeln.de/artikel/65737 zur Verfügung. (tli)