Für Einweg-Vapes gelten neue Rückgaberegeln. Die AWB warnt vor Brandgefahr – und appelliert an alle Verbraucher.
Korrekte EntsorgungNeue Regel für Einweg-Vapes – Kölner AWB mit Appell

Das breite Sortiment ist der Standard in Tankstellen und Kiosken: Künftig kann die leere Einweg-Vape kostenlos dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurde.
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Seit letzter Woche gilt eine neue Regelung für Einweg-Vapes: Alle Verkaufsstellen müssen die Geräte kostenlos und ohne Neukauf zurücknehmen. Dazu zählen auch Kioske, Tankstellen und Tabakläden.
Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) ist das ein wichtiger Schritt. Denn in den Vapes stecken Lithium-Batterien – wenn sie falsch entsorgt werden, landen sie im Restmüll. Die Batterien können sich erhitzen, aufblähen, Funken schlagen oder sogar Brände auslösen. Solche Vorfälle gehören für Entsorgungsbetriebe inzwischen zum Alltag. Mit der neuen Rücknahmepflicht wird es jetzt einfacher, die Geräte korrekt zu entsorgen – nämlich dort, wo sie gekauft wurden.
Kostenlos zurückgeben statt wegwerfen
Die AWB appelliert an alle Raucherinnen und Raucher, ihre Einweg-Vapes im Handel zurückzugeben und auf keinen Fall im Hausmüll zu entsorgen, denn es besteht Brandgefahr. Alternativ können Vapes bei Wertstoff-Centern und der mobilen Schadstoffsammlung der AWB abgegeben werden.
Auch wiederverwendbare Vapes enthalten Lithiumbatterien und müssen korrekt entsorgt werden. So wird nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch die Menschen, die in der Abfallentsorgung arbeiten. Damit die Rückgabe noch leichter wird, werden die Sammelstellen – ähnlich wie bei Batterien – zukünftig einheitlich gekennzeichnet. (red)
