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„Auf der Bühne ein Monster“Sängerin LeRa feiert Debütalbum am Zülpicher Platz

2 min

Sängerin Lenka Rakar

Köln – Vor tausenden Fans aufzutreten, die frenetisch die eigenen Lieder mitsingen, davon träumen wohl die meisten Musiker. Dazu sind neben Talent Leidenschaft und harte Arbeit erforderlich. Ein Teil dieser Arbeit ist die Öffentlichkeitsarbeit.

Wie wichtig der slowakischen Sängerin Lenka Rakar die Realisierung ihres Traums ist, zeigt sich bei der Vorstellung ihres nun erhältlichen Debütalbums „Bird’s Eye View“ im Restaurant „Rock Pit“ am Zülpicher Platz. Die unter dem Pseudonym LeRa agierende Künstlerin legte die gut 1000 Kilometer von ihrem Wohnort nahe der slowakischen Hauptstadt Bratislava an den Rhein mit dem Auto zurück.

Passion für Rock

In ihrer Heimat ist die Blondine ein bekannter Musical-Star. Wegen ihrer rauen Stimme übernimmt sie oft die aggressiveren Rollen, wie etwa die der Lady de Winter in „Die drei Musketiere“. „Eigentlich bin ich sehr friedlich und mag keinen Stress, aber ich liebe es, auf der Bühne ein Monster zu sein“, erzählt Rakar. „Jeder von uns hat eine dunkle Seite und es ist toll sie auf dieser Art ausleben zu können.“

Beeinflusst von Bands wie Bring Me The Horizon, System Of A Down oder Guano Apes möchte Rakar sich nun in der Rock-Szene beweisen. „Ich fühle Rock mit jeder Faser meines Körpers“, beschreibt sie ihre Passion für diesen Musikstil. In ihren Songs verarbeitet sie Dinge die sie bewegen. Wie etwa in „I Need To Hate You“ den aus ihrer Sicht immer öfter hasserfüllten Umgang der Menschen miteinander.

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Produziert wurde die CD im eigenen Studio. Während der Pandemie-Zwangspause begründete Rakar das „Content Studio“ in Bratislava. Als erstes entstand für ein Kickbox-Turnier das Stück „The Way Of The Champion“, das als Starter auf dem Album zu hören ist. In dem modernen Aufnahmestudio, das ursprünglich nur den eigenen Bedarf abdecken sollte, geben sich inzwischen Künstler verschiedenster Richtungen die Klinke in die Hand.

Den Abstecher zum Pressetermin in Köln nutzt die vielseitige Künstlerin noch zu einer kurzen Sightseeing-Tour. Da Bier in ihrer Heimat ein populäres Getränk ist, kommt die Slowakin nicht umhin, ein Kölsch zu probieren. Es scheint zu schmecken, denn es bleibt nicht bei dem einen.