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Kölner PräventionsgesprächeWie man Antisemitismus in der Gesellschaft begegnet

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Eine brennende Kerze steht vor einem Schild mit der Aufschrift «Gegen jeden Antisemitismus» bei einer Mahnwache gegen Antisemitismus in Berlin.

Antisemitismus ist nicht nur eine Gefahr für Jüdinnen und Juden in Köln, sondern auch für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft. (Archiv)

Köln bietet Bürgern am 21. April ein kostenfreies Gespräch zu Antisemitismus-Prävention mit Experten des NS-Dok an.

Unter der Devise „Vorsorgen, schützen, sicher sein“, bieten der Kriminalpräventive Rat Köln (KPR) und die Volkshochschule Köln (VHS) im Rahmen der Kölner Präventionsgespräche Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich regelmäßig über aktuelle kriminalpräventive Themen zu informieren und mit Fachleuten direkt vor Ort ins Gespräch zu kommen. Das nächste Gespräch findet statt am Dienstag, 21. April, 16 bis 17.30 Uhr, im VHS-Studienhaus am Neumarkt.

Das Thema an diesem Nachmittag: „Köln: (K)ein Platz für Antisemitismus?“. Von angeblich „nicht ernst“ gemeinten Sprüchen über Beleidigungen und Bedrohungen bis zu handfesten Übergriffen: Antisemitismus ist nicht nur eine reale Gefahr für Jüdinnen und Juden in Köln, sondern auch eine Bedrohung für eine demokratische und vielfältige Stadtgesellschaft, die alle angeht.

Was kann jeder ganz persönlich tun, um Judenfeindlichkeit vorzubeugen? Wie begegnet man ihr in Gesprächen und im Internet? Was ist zu tun, wenn man Schmierereien im Stadtraum entdeckt? Wo können antisemitische Vorfälle gemeldet werden, und was ist zu tun, wenn man Zeuge einer Straftat wird? Daniel Vymyslicky (Fachstelle gegen Antisemitismus im NS-Dok) und Hans-Peter Killguss (Bereich Gegenwart im NS-Dok) informieren zum Thema.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Programm der Kölner Präventionsgespräche ist unter www.stadt-koeln.de/praeventionsgespraeche abrufbar.