Abo

„Over the border“-FestivalWolfgang Niedecken tritt mit westafrikanischen Künstlern in der Philharmonie auf

1 min
Tiken Jah Fakoly aus der Elfenbeinküste (links) und Wolfgang Niedecken.

Tiken Jah Fakoly aus der Elfenbeinküste (links) und Wolfgang Niedecken.

„La Nuit d’Afrique – From Sahel to Rhine“ soll ein musikalischer Dialog über Kontinente hinweg sein.

Zum zehnjährigen Bestehen setzt das Bonner „Over the Border“-Festival seinen Schlusspunkt in der Kölner Philharmonie. Der Abend „La Nuit d’Afrique“ soll am kommenden Montag, 1. Juni, ein musikalischer Dialog über Kontinente hinweg werden – mit Musikern aus Westafrika und dem Rheinland.

Prominentester Vertreter des rheinischen Teils der Veranstaltung ist Wolfgang Niedecken, der sich seit vielen Jahren unter anderem für ehemalige Kindersoldaten und Zwangsprostituierte in Zentral- und Ostafrika engagiert. Den Kindersoldaten in Uganda widmete er seinen Song „Noh Gulu“. Mike Herting, Pape Samory Seck und Marcus Schinkel gestalten den musikalischen Abend.

Einer der renommiertesten Künstler Afrikas

Mit Tiken Jah Fakoly wird einer der bedeutendsten und international renommiertesten Künstler Afrikas Teil dieses besonderen Konzertabends sein. Der vielfach ausgezeichnete Reggae-Musiker aus der Elfenbeinküste gilt weltweit als prägende Stimme des afrikanischen Reggae, seine Texte enthalten häufig gesellschaftspolitische Botschaften.

Dazu treten unter anderem auch die kapverdische Sängerin Élida Almeida oder die Afro-Vokal-Formation um Melane Nkounkolo auf. „Der Abend nutzt die Kraft der Musik, um Themen wie Landwandel, Resilienz, Migration und globale Verbundenheit spürbar zu machen“, sagt der Veranstalter. Am Ende werden alle Künstler gemeinsam auf der Bühne singen. Tickets gibt es noch ab 39,90 Euro.