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Klimawandel, Krieg und GentrifizierungKölner Ausstellungsreihe zeigt Zerbrechlichkeit des Zuhauses

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Gohar Dashti zeigt in ihren Fotografien, wie die Natur sich Räume zurückerobert.

Gohar Dashti zeigt in ihren Fotografien, wie die Natur sich Räume zurückerobert.

Der erste Teil der Reihe im CO3 ist bereits beendet, am 9. Juni startet die zweite von vier Ausstellungen zu dem Thema.

Die Ausstellungsreihe „The fragility of home“ im CO3 am Thürmchenswall thematisiert die Zerbrechlichkeit des eigenen Zuhauses. Vier Künstlerinnen zeigen, wie persönliche Schicksalsschläge, gesellschaftliche Faktoren, Klimawandel oder Krieg zu Brüchen im Zuhause führen. Der erste Teil der Reihe mit einer Ausstellung von Linda Nadji ist bereits beendet. Vom 9. Juni bis 6. Juli stellt Gohar Dashti im CO3 aus.

Ihre Fotografien zeigen Räume, die von Menschen hinterlassen und von der Natur zurückerobert wurden: „Meine jüngsten Arbeiten sind nicht nur eine persönliche Auseinandersetzung mit der Natur, sondern auch mit der Frage, wie Natur politisch sein kann. Was passiert mit der Umwelt, wenn Menschen durch Kriege vertrieben oder zerstört werden? Menschen sind vergänglich, doch die Natur ist eine konstante, unveränderliche Größe. Sie wird noch da sein, wenn wir schon lange nicht mehr sind.”

Vom 1. bis 28. September thematisiert die Ausstellung von Nadya Sayapina die Biografie von Menschen, die ihre Heimat aufgrund von politischer Verfolgung oder Krieg verlassen mussten. Den Abschluss der Ausstellungsreihe bildet Gabrieala Kobus vom 13. Oktober bis 9. November, die sich mit den Lebensrealitäten von Menschen im urbanen Raum auseinandersetzt. (red)