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Lärm im Belgischen ViertelSo will die Stadt Köln den Brüsseler Platz befrieden

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Brüsseler Platz_Var. 2 Grüne Halle_Perspektive

So stellen sich die Planer das Modell „Grüne Halle“ vor.

Köln – Die zukünftige Erscheinung des Brüsseler Platzes wurde am Donnerstagabend in der Aula des Königin Luise-Gymnasiums diskutiert. Rund 200 Anwohner, Gastronomen sowie Szenepublikum waren gekommen, um sich Vorschläge zu stadtgestalterischen Verbesserungen des zentralen Platzes im Belgischen Viertels anzuhören und anschließend zu bewerten. Zur Debatte standen im Wesentlichen zwei Varianten, die als „Grüner Empfang“ und „Grüne Halle“ betitelt wurden.

In beiden möglichen Varianten soll der Platz anders aufgeteilt werden und ein Teil der Hochbeete, die bisher als Sitzgelegenheiten dienen, verschwinden. Auch eine Reduzierung der Stellplätze, die Beseitigung von „Partyecken“ und eine Verlegung der Feuerwehrzufahrt sind angedacht. Beide Varianten eint das Ziel, mehr soziale Kontrolle über das oft zu Hunderten anwesende Publikum zu ermöglichen und die Lärmbelästigungen für die Anwohner weiter zu verringern.

Ergebnis eines Workshop-Treffens

Erarbeitet hatte die Entwürfe das von der Stadt beauftragte Landschaftsarchitektenbüro Lohaus-Carl. Basis der Arbeiten waren die Anregungen und Kritikpunkte zur aktuellen Aufenthalts- und Lärmsituation am Brüsseler Platz seitens der Teilnehmer eines Workshop-Treffens Anfang März. 

Alles zum Thema Brüsseler Platz

Beide Varianten wurden teils heftig debattiert und fielen am Ende der Veranstaltung, an dem die Anwesenden ihre Zustimmung oder Ablehnung zu einzelnen Punkten ausdrücken konnten, mehrheitlich durch. Das Stimmungsbild des Abends wird jetzt in einer Dokumentation zusammengefasst und dem Stadtplanungsamt und dem Kölner Rat zur weiteren Beratung vorgelegt.

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