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Eröffnungs-Zeitplan steht weiterKölner Oper und Schauspiel baulich fertiggestellt

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Seit 2012 saniert die Stadt ihr Schauspielhaus und ihre Oper am Offenbachplatz. (Archivbild April 2025).

Seit 2012 saniert die Stadt ihr Schauspielhaus und ihre Oper am Offenbachplatz. (Archivbild April 2025).

Wie die Stadt Köln mitteilt, starten die Sanierer nun die Inbetriebnahme von Oper, Schauspielhaus, Kinderoper und dem Kleinen Haus.

Alle vier Bühnen am Offenbachplatz sind seit dem Jahreswechsel „baulich fertiggestellt“. Wie die Stadt Köln mitteilt, starten die Sanierer nun die Inbetriebnahme von Oper, Schauspielhaus, Kinderoper und dem Kleinen Haus.

Seit dem 5. Januar fahren sie demnach die technischen Anlagen hoch und testen, ob alles so funktioniert, wie es soll. Parallel werden letzte Mängel beseitigt, das Bauaufsichtsamt genehmigte am 20. Januar das Brandschutz- und Lüftungskonzept und Sachverständige schauen sich die Bühnen bereits an. Anfang des zweiten Quartals 2026, also etwa im April, sollen Behörden sie abnehmen. In den kommenden Wochen sollen das feste Mobiliar geschreinert und IT-, Medien- und Bühnentechnik installiert werden.

Oper Köln: Aktueller Zeitplan und Kostenprognose unverändert

„Die Arbeiten am Offenbachplatz liegen im Zeitplan“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Für mehr Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und dem Stadtrat müssen die Bühnen jeden Monat einen Lagebericht abgeben. Denn im Zeitplan liegt bei dieser Sanierung bekanntlich nach mehr als zehn Jahren Verzögerung nichts. Geplant waren drei Jahre Sanierung. Gemeint ist also: Der jüngste Zeitplan hat noch Bestand, Oper und Schauspiel kommen ihrer Eröffnung im September 2026 näher. Dieses Datum für die große Einweihungsfeier nannte die Stadt im Oktober 2025. Erstmals nach zehn Jahren steht seitdem wieder ein Termin fest.

„In den letzten sechs Wochen des Berichtszeitraums gab es keine unvorhergesehenen Kostenentwicklungen“, teilte die Stadt weiter mit. Die Kosten für Planung, Bau, Interim und Finanzierung belaufen sich aktuell auf rund 1,5 Milliarden Euro. (juh)