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„Ausgehkultur geht zu Grunde“Kölner Verein startet Flaggen-Aktion zur Unterstützung

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flagge clubs

„Kultur, Kneipe, Clubs dürfen nicht sterben“ steht auf der Flagge.

Köln – Inspiriert von der Fahnenaktion „Kein Veedel für Rassismus“ hat der Kölner Verein Arts and Culture Germany eine ähnliche Aktion gestartet: Und eine Flagge mit der Aufschrift „Kultur - Kneipen - Clubs dürfen nicht sterben“ zur Unterstützung der Clubbetreiber und Wirte kreiert.

Der Partyveranstalter und Warehouse-Club-Gründer Yener Kisla unterstützt das Vorhaben und möchte auf die Krise aufmerksam machen. „Kölns gesamte Ausgehkultur geht gerade leise zu Grunde“, teilt der Unternehmer mit, der ebenfalls in dem Verein ist. Nach etlichen Berichten über Einzelschicksale und drohenden Pleiten infolge der Corona-Maßnahmen habe er sich dazu entschlossen, dagegen anzugehen und öffentlich auf die Misere der Clubs und Bars zu reagieren.

„Kultur wird Stück für Stück lahmgelegt“

Kisla schreibt: „Ich weiß, dass Politik und Verwaltung sich gerade im Kreis drehen und selber nicht glücklich sind mit der Situation. Ich kann daher nur mit Nachdruck an die Verantwortlichen appellieren: Bitte versucht so schnell wie möglich eine (Übergangs-)Lösung zu finden, denn sechs Monate ohne Ausgehkultur und soziale Interaktion sind eine ewig lange Zeit. Die Kultur wird Stück für Stück lahmgelegt, sei es Karneval, seien es Konzerte, Partys oder die Stammkneipe im Lieblingsveedel“.

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Die Fahnen sind bei Clever3design in der Hüttenstraße 29-31 für 10 Euro erhältlich oder können per Mail bestellt werden: info@arts-culture-germany.de bestellen.