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„Immer wieder gefährliche Situationen“Nach schwerem Unfall fordern Politiker mehr Sicherheit an Kreuzung in Köln-Sülz

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Eine Kreuzung ist mit Flatterband gesperrt. Ein schwerer Lkw steht am Straßenrand.

Im September kam es zu an der Kreuzung Berrenrather- /Sülzburgstraße zu einem schweren Unfall.

Der Unfall, bei dem eine Radfahrerin in Sülz schwer verletzt wurde, beschäftigt die Lindenthaler Politik. Nun gibt es Vorschläge für mehr Sicherheit.

Ein Unfall in Sülz erschütterte im September die Lindenthaler Bezirkspolitik und die Anwohner: Eine 28-jährige Fahrradfahrerin wurde von einem 40-Tonner erfasst, unter dem Fahrzeug eingeklemmt und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Das geschah auf der Sülzburgstraße, und zwar unmittelbar vor der Kreuzung an der Berrenrather Straße. Dort war die Radfahrerin in Richtung Uniklinik unterwegs.

BV Lindenthal schlägt Fahrradschutzstreifen vor

Die Bezirksvertretung Lindenthal hat nun auf das schlimme Ereignis reagiert und in ihrer vergangenen Sitzung beschlossen, dass die Stadtverwaltung die Verkehrssicherheit an der Kreuzung kurzfristig durch geeignete Veränderungen erhöhen soll. Sie hat Vorschläge, wie das geschehen kann: Die Verwaltung könne beispielsweise Fahrradschutzstreifen oder Aufstellflächen für Radfahrende an der Ampel einrichten.

Die Politik begründet ihre Forderung nach einer schnellen Lösung damit, dass es sich bei der Kreuzung um einen unübersichtlichen Bereich handele, der immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Verkehrsteilnehmer führe.

Der Knotenpunkt soll zwar im Rahmen des Umbaus der Berrenrather Straße umgestaltet werden. Dort ist ein Kreisverkehr geplant. Die Politik möchte aber nicht warten, bis die Umbauarbeiten, für die immer noch kein Starttermin feststeht, endlich beginnen. „Es muss eine schnelle Zwischenlösung gefunden werden“, betont die Politik in ihrem Beschluss.

Ob und inwieweit sie noch vor dem Umbau der Berrenrather Straße die Kreuzung an der Sülzburgstraße sicherer gestalten wird, kann die Stadtverwaltung allerdings nicht sagen: „Derzeit prüft die Verwaltung, ob und in welchem Umfang Maßnahmen zurzeit umsetzbar sind“, schreibt Robert Baumanns, Sprecher der Stadt.