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Marode Brücken werden saniert

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Rath-Heumar – Wegen Sanierungsarbeiten an den maroden Autobahnbrücken der A 3 im Bereich Rath-Heumar durch den Landesbetrieb Straßen NRW, müssen Verkehrsteilnehmer bereits seit drei Monaten erhebliche Umwege hinnehmen. So ist die Eiler Straße zur Zeit nur als Einbahnstraße, aus Richtung Porz kommend, zur Rösrather Straße befahrbar. An der Rather Schulstraße ist der Tunnel nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar. An den kommenden Wochenenden wird die Unterführung an der Eiler Straße wegen der notwendigen Abbrucharbeiten komplett gesperrt. Die erste Sperrung beginnt am morgigen Freitag, 23. August, um 20 Uhr, und endet voraussichtlich am Montag, 26. August, um 5 Uhr. Für Radfahrer und Fußgänger wird der Zugang möglicherweise im Laufe des Samstags wieder möglich sein. Die zweite Vollsperrung beginnt und endet zu den gleichen Zeiten dann jeweils eine Woche später. Von Montag, 26. August, bis Freitag, 30. August, soll dann auch die Unterführung an der Rather Schulstraße, nicht nur für motorisierte Fahrzeuge gesperrt werden. Umleitungen werden zeitnah ausgewiesen. Auf der A 3 in Richtung Frankfurt werden je nach Bedarf zwischen dem Dreieck Heumar und der Anschlussstelle Königsforst in den Nächten des Wochenendes jeweils zwischen 22 und 5 Uhr bis zu zwei Spuren gesperrt.

Da die beiden rund 45 Meter breiten Brücken nur knapp 120 Meter voneinander entfernt liegen und zur gleichen Zeit in der selben Bauweise errichtet wurden – zunächst 1936, dann in den Jahren 1971/72 verbreitert und 1974 noch durch Lärmschutzwände ergänzt – sollen sie jetzt zeitgleich erneuert werden. Beide Bauwerke, die schrittweise abgerissen werden, weisen gleichartige Schäden auf, die sich nur in der Intensität unterscheiden. Pläne und Zeitrahmen waren Anfang des Jahres bei einer von der CDU-Stadtverordneten Ursula Gärtner organisierten Info-Veranstaltung vorgestellt worden. Die Bauzeit geht bis Ende 2021. Straßen NRW rechnet mit Gesamtkosten von rund 12,5 Millionen Euro. Die direkten Anwohner werden allerdings profitieren. Durch die Kombination aus Erneuerung der Lärmschutzwände und des Fahrbahnbelags werde die Geräuschentwicklung deutlich verbessert.