Die Sparkasse KölnBonn löst die Stadt Köln ab und übernimmt ab 2027 für drei Jahre die Mietkosten der Ausstellung, die an den NSU-Anschlag erinnert.
Sparkasse KölnBonn zahlt MieteAusstellung zum NSU-Anschlag an der Keupstraße bis 2029 gesichert

Sparkasse KölnBonn fördert Bildungsinitiative mit 150.000 Euro über drei Jahre: Ausstellung zum NSU-Nagelbombenanschlag bis 2029 gesichert
Copyright: Initiative Keupstraße ist überall/ Herby Sachs
Die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 21 Jahre DANACH“ in Köln-Mülheim ist bis 2029 finanziert. Die Sparkasse KölnBonn übernimmt ab 2027 für drei Jahre die Mietkosten in Höhe von insgesamt 150.000 Euro. Die Ausstellung ist Teil der Bildungsinitiative „Keupstraße ist überall – erinnern, aufklären, verändern“. Für das Jahr 2026 hatte die Stadt Köln die Finanzierung der Miete bereits Ende 2025 beschlossen.
Die Bildungsinitiative begrüßt die langfristige Finanzierung als wichtigen Beitrag zur Sicherung ihrer Erinnerungs- und Bildungsarbeit. Nach Wunsch des Vereins soll die Ausstellung auch künftig Besucherinnen und Besucher, Schulklassen, Studierende sowie Gruppen aus dem In- und Ausland erreichen und politische Bildungsarbeit leisten.
Die Ausstellung erinnert an den rassistischen Nagelbombenanschlag des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) auf die Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven der Betroffenen, die gesellschaftlichen Folgen des Anschlags sowie der lange Weg bis zur Anerkennung des rechtsextremen Tatmotivs. Die Ausstellung versteht sich als Ort der Erinnerung, Aufklärung und des gesellschaftlichen Dialogs.
Seit Juni 2025 ist die Ausstellung in größeren Räumen in der Schanzenstraße 22 in Köln-Mülheim untergebracht. Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Keupstraße. (red)
