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Performance zu den Übergriffen in KölnSchweizer Nacktkünstlerin Milo Moiré protestiert auf der Domplatte

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Die Schweizer Performance-Künstlerin Milo Moiré protestiert anlässlich der Silvestervorfälle in Köln nackt vor dem Dom-Hauptportal.

Die Schweizer Performance-Künstlerin Milo Moiré protestiert anlässlich der Silvestervorfälle in Köln nackt vor dem Dom-Hauptportal.

Köln – Im Schatten des Doms hat die Schweizer Künstlerin Milo Moiré am Freitagvormittag mit einer Nacktperformance zu den Übergriffen in der Silvesternacht Stellung genommen. Zehn Minuten lang stand Moiré vollkommen unbekleidet auf der Domplatte und hielt ein Plakat hoch, auf dem stand: „Respektiert uns! Wir sind kein Freiwild, selbst wenn wir nackt sind!!!“ Mit der Performance wollte die in Düsseldorf lebende Künstlerin vermitteln, dass es egal sei, ob Frauen nackt oder angezogen sind, ihnen sei stets der gleiche Respekt entgegenzubringen.

Im Anschluss kritisierte sie Verhaltensregeln für Frauen und Mädchen, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker sie ins Spiel gebracht hatte. „Es kann nicht sein, dass Frauen sich maßregeln lassen müssen“, erklärte Moiré. Dass den Opfern der Attacken mitten in Europa so etwas geschehen konnte, sei ihr an Herz und Nieren gegangen.„Wir können Frauen nicht vermitteln, dass sie etwas falsch gemacht haben. Sie müssen erhobenen Hauptes durch das Leben schreiten können, mit wachsamen Augen, aber selbstbewusst.“

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