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Netzwerktreffen600 Gäste feiern den Kölner Start-up-Standort

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OB Torsten Burmester (r.) und Joachim Vranken von Web de Cologne (l.) lassen sich die Sprachlernbox des Kölner Start-ups Wabeeo zeigen. Entwickelt haben sie die Gründer Johannes Arnz und Simon Aschemeier.

OB Torsten Burmester (r.) und Joachim Vranken von Web de Cologne (l.) lassen sich die Sprachlernbox des Kölner Start-ups Wabeeo zeigen. Entwickelt haben sie die Gründer Johannes Arnz und Simon Aschemeier.

Auch Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur kamen mit Gründerinnen und Gründern ins Gespräch.

Um Gründergeist, Risikobereitschaft und innovative Ideen ging es am Mittwochabend beim Netzwerktreffen der Kölner Start-up-Szene im Stadtgarten. Neben Gründerinnen, Investoren, Business Angels und Förderern folgten auch NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) und Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) der Einladung der Wirtschaftsförderung Köln Business, dem Verein Web de Cologne, den Gateway-Hochschulen und der Gateway Factory.

Mit 600 Gästen und einer langen Warteliste sei die Cologne Startup Summernight so gut besucht gewesen wie noch nie, sagte Mitorganisator Joachim Vranken. Das spiegelt wohl den Boom der Branche wider – im vergangenen Halbjahr gründeten so viele Menschen wie nie zuvor.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (r.) im Gespräch mit Detechgene-Gründer Reza Esmaillie (l.) sowie Manfred Janssen von Köln Business und Tanja Zirnstein, Geschäftsführerin der Gateway Factory.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (r.) im Gespräch mit Detechgene-Gründer Reza Esmaillie (l.) sowie Manfred Janssen von Köln Business und Tanja Zirnstein, Geschäftsführerin der Gateway Factory.

Im Schnelldurchlauf pitchten einige Start-ups ihre Geschäftsmodelle vor den beiden Politikern, darunter das vielversprechende Deeptech-Unternehmen Detechgene, das an einem innovativen, erregerübergreifenden „PCR-Schnelltest to go“ arbeitet; und der Kölner Unternehmer Christoph Tullius, der mit seinem Start-up Encoro und einer vollautomatisierten Lösung den Gütertransport optimieren will. Auch Johannes Arnz und Simon Aschemeier stellten ihr Produkt vor: Eine Sprachlernbox, die drei- bis achjährige Kinder beim Deutschlernen unterstützen soll. 

Zur Cologne Startup Summernight, einem Netzwerktreffen der Kölner Gründerszene, kamen in diesem Jahr etwa 600 Gäste.

Zur Cologne Startup Summernight, einem Netzwerktreffen der Kölner Gründerszene, kamen in diesem Jahr etwa 600 Gäste.

„Köln ist ein lebendiger, belastbarer Gründungsstandort. Und das trägt auch zur wirtschaftlichen Kraft und Attraktivität dieser Stadt bei“, sagte Burmester. „Damit aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und schnelle Wege. In der Verwaltung verstehen wir uns als pragmatische Unterstützer, die Wachstum möglich machen.“

Auch Neubaur verwies auf die erfolgreich geschaffenen Strukturen am Standort. „Köln erwirtschaftet den größten Einzelbeitrag zum Wert des nordrhein-westfälischen Start-up-Ökosystems.“ Wenn die Stadt ihre Potenziale weiter hebe und Transformationen vorantreibe, dann steige die Innovationskraft der gesamten nordrhein-westfälischen Wirtschaft, so die Ministerin. Mit einem Blick auf die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer, die gerade dabei sind, sich den Weg auf Zukunftsmärkte zu bahnen, sagte sie: „Ich bin wirklich hoffnungslos begeistert davon, wie risikobereit sie sind und wie sie sich reinhängen und Dinge unternehmen, statt sie zu unterlassen.“