Die Brücke über die Äußere Kanalstraße, die beide Seiten des Bürgerparks Nord verbindet, ist so gut wie fertig. Im April 2021 wurde das Vorgängerbauwerk abgebrochen.
Nach fünf JahrenHolzbrücke über Äußere Kanalstraße steht kurz vor der Eröffnung

Die neue Holzbrücke über die Äußere Kanalstraße, die beide Seiten des Bürgerpark Nord verbindet, steht bereits. Nur noch einige Abschlussarbeiten stehen aus.
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Fußgänger und Radler, die am Bürgerpark Nord die Äußere Kanalstraße überqueren wollen, brauchen nur noch ein ganz klein wenig Geduld: Das Nachfolge-Bauwerk für die vor knapp fünf Jahren abgebrochene Holzbrücke ist so gut wie fertig. Das Bauwerk, ebenfalls aus Holz, steht bereits; derzeit wird an den letzten Details gearbeitet. Die Eröffnung ist für das Frühjahr geplant.
An der vorherigen, im Jahr 1991 eröffneten Brücke hatten sich 2020 massive Schäden herausgestellt; sie wurde daraufhin gesperrt. Als bei der turnusmäßigen Überprüfung im März 2021 herausgekommen war, dass sich die Brücke bewegt hat, ließ die Stadt sie provisorisch stützen und im April 2021 demontieren. Bereits 2019 – als die alte Brücke noch stand, aber der schlechte Gesamtzustand schon bekannt war – hatten jedoch Bezirksvertretung Nippes und Verkehrsausschuss vorbereitend den Neubau beschlossen, der mit Kosten von rund 3 Millionen einherging.
Wichtige Verkehrsverbindung
Die Brückenverbindung hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung: Über die Brücke führt eine Route des Radwegenetzplans NRW, sie ist eine wichtige Fahrrad-Pendelstrecke zwischen der Innenstadt und den nördlichen Stadtbezirken. Zudem liegt am Brückenkopf stadteinwärts das Interimsquartier der zum Schuljahr 2024/25 gestarteten Gesamtschule Weidenpesch. Die neue Brücke kommt mit einem Stützpfeiler zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen der Äußeren Kanalstraße aus; zuvor waren es drei.
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Zudem hat sie eine Breite von vier Metern, statt der vorigen drei. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Fußgänger-Verband Fuss hatten, wie zunächst auch geplant, sogar sechs Meter Breite gefordert, damit in beiden Richtungen genügend Platz bei Gegenverkehr bleibt. Aus Naturschutzgründen – um die Eingriffe in die Vegetation an beiden Seiten der Brücke in Grenzen zu halten – votierten der Naturschutzbeirat und die politischen Gremien allerdings für die Variante mit vier Metern.
Seit der Brückensperrung müssen Fußgänger und Radler den Übergang an der Kreuzung Äußere Kanalstraße / Escher Straße / Robert-Perthel-Straße nutzen, verbunden mit manchmal langen Wartezeiten an der Ampel.

