Vom 16. bis 31. Mai bietet die sechste Festivalauflage 50 Veranstaltungen und 38 Produktionen des zeitgenössischen Zirkus.
Motto „Kommt näher“Künstler aus zehn Ländern zeigen ihr Können beim Circus Dance Festival in Köln

Neben Tanz, Theater und Clownerie steht auch die Akrobatik im Fokus des zeitgenössischen Zirkus.
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Das Circus Dance Festival präsentiert seinen Besucherinnen und Besuchern die bisher umfangreichste Produktion in der jungen Geschichte. Im Rahmen der sechsten Auflage stehen an 16 Tagen 50 kostenpflichtige sowie kostenlose Veranstaltungen mit Teilnehmern aus zehn Ländern auf der Agenda. Als zentraler Aufführungsort fungiert das Riehler Latibul-Areal am Rheinufer (An der Schanz 6, 50735 Köln).
Ferner sind zwischen dem 17. und 18. Mai Überraschungsauftritte im öffentlichen Raum geplant. An Tischtennisplatten, U-Bahnstationen oder in den Parkanlagen der Stadt kommt es dabei zu besonderen Darstellungen. Mit den Projekten „Come Close Lab“, „Circus Dance Practices“, „Archive Lab“ und „Take Care“ dokumentieren Künstler, Hochschulen und Archive ihre Kooperationen. Mehrere Workshops, etwa Jonglier-Techniken, HipHop-Improvisationen oder Artistik, ergänzen das Spektrum. Eine großformatige Open-Air-Bilderausstellung des Fotografen Samuel Buton sowie diverse Filmvorführungen zum Thema komplettieren das Programm.

Geschäftsführerin Mechtild Tellmann und künstlerischer Leiter Tim Behren feiern mit den Ensembles in den kommenden Wochen die größte Ausgabe des Circus Dance Festival.
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Mit dem Motto 'Come Closer' setzen wir einen klaren Fokus auf Nähe – künstlerisch, räumlich und gesellschaftlich.
Die Darbietungen im Rahmen des zeitgenössischen Zirkus vereinen Akrobatik, Tanz, Theater, Luft-Artistik, Jonglage und Clownerie. Als Motto wählten die Initiatoren den Wahlspruch „Come closer“ (dt. „Komm näher“), der die Gäste zur aktiven Teilhabe an den Darbietungen motivieren möchte. „Wir setzen mit dem Motto einen klaren Fokus auf Nähe – künstlerisch, räumlich und gesellschaftlich“, betont der Künstlerische Leiter Tim Behren das Credo der kommenden Veranstaltungen. Ein spezieller Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf der spanischen Region Katalonien. Parallel zu den Auftritten erscheint das Print-Magazin „Voices“ im Verlag Theater der Zeit. Das deutsch- und englischsprachige Medium beschäftigt sich in Essays, Interviews und Portraits mit den Beziehungen zwischen Zirkus und Publikum.
360°-Bühne im Circus-Garden
Wie im Vorjahr wird 2026 eine 360°-Bühne für Luftakrobatik auf der Latibul-Wiese errichtet. Für Menschen mit Unterstützungsbedarf wird ab der Bahnhaltestelle Boltensternstraße und Slabystraße ein Begleitservice eingerichtet. Die Vorstellungen „What is Left“ des Overhead Project im Mülheimer Depot (23. Mai) und Darragh McLoughlins „Stickmen“ auf dem Latibul-Terrain (21. Mai) beinhalten eine Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung. Letzterer Event ist zudem mit einer Tast-Tour erlebbar. Ein Achtsamkeitskonzept der Veranstalter sieht pink gekleidete Ansprechpartner mit einem „A“ auf dem T-Shirt sowie einen Awareness-Wagen oder Infostand vor. Des Weiteren wird ein Rückzugsraum eingerichtet.
Zu den Festival-Ensembles und Solo-Künstlern gehören unter anderem Company ATA (Frankreich/Belgien), EYAS dance project (Spanien), Lisa van Brakel & Roel Vermeer (Niederlande), Compagne Kirk oblique (Frankreich), Overhead Project (Deutschland), XY Collectif (Frankreich), Cia Express, Nuria Luna Llena, und Angèl Duran (alle Spanien/Katalanien).
„Circus Dance Festival 2026“, 16. bis 31. Mai, verschiedene Orte, Programm und Tickets: www.circus-dance-festival.de
