Köln – Die am Mittwoch im Kölner Stadtteil Porz-Eil gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagnachmittag erfolgreich gesprengt worden. Wie die Stadt um 16.30 Uhr mitteilte, ist die kurzzeitige Sperrung des Luftverkehrs über der Westhovener Aue am Rhein wieder aufgehoben.
Dorthin war der Blindgänger zuvor von seinem Fundort an der Hansestraße im Stadtteil Porz-Eil mit einer Polizeieskorte gebracht worden. Die Kampfmittelspezialisten hatten den Sprengkörper in ein eigens ausgegrabenes Loch platziert
in drei bis vier Metern Tiefe lag die Bombe. Die Fundstelle wurde mit einer Platte abgedeckt.
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Anders als die Stadt am Morgen mitgeteilt hatte, muss der Schiffsverkehr auf dem Rhein nicht angehalten werden. Im Radius von 300 Metern um den Ort der geplanten Sprengung ließ der städtische Ordnungsdienst den Gefahrenbereich evakuieren. Der Luftraum musste bis in 2500 Meter Höhe gesperrt werden.
Am Mittwochabend war die geplante Entschärfung des 250 Kilogramm schweren Sprengkörpers amerikanischer Bauart aus „technischen Gründen“, wie die Stadt mitteilte, kurzfristig verschoben worden. Polizei und Ordnungsamt überwachten den Blindgänger in der Nacht.
Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt am Fundort
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Die bereits eingeleitete Sperrung der Autobahn 59 wurde aufgehoben. Rund um den Fundort an der Hansestraße mussten keine Wohnhäuser evakuiert werden. (kle, jp)