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Reguse erneuert ElektrogeräteIgus Azubi-Firma aus Porz-Lind gewinnt IHK-Preis

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Leander Plum (l.) und Noah Smieskol (r.), beide duale Studenten bei Igus, nahmen gemeinsam mit ihrer Ausbildungsleiterin Michelle Haas (M.) den IHK-Preis „Zukunft Ausbildung“ für das Reguse-Projekt entgegen.

Leander Plum (l.) und Noah Smieskol (r.), beide duale Studenten bei Igus, nahmen gemeinsam mit ihrer Ausbildungsleiterin Michelle Haas (M.) den IHK-Preis „Zukunft Ausbildung“ für das Reguse-Projekt entgegen.

Das Azubi-Projekt Reguse von Igus aus Porz gewann den IHK-Award „Zukunft Ausbildung 2026“ – mit innovativem Konzept und sozialem Engagement.

Das Azubi-Projekt Reguse der Firma Igus ist mit dem IHK-Award „Zukunft Ausbildung 2026“ ausgezeichnet worden. Damit würdigt die IHK Köln einmal jährlich besonders engagierte Ausbildungsbetriebe und zukunftsweisende Projekte aus dem Kammerbezirk. In der Kategorie „Innovative Konzepte“ entschied sich das Publikum vor Ort per Live-Abstimmung für die Azubi-Firma Reguse. Die sorgt dafür, dass ausgediente Elektrogeräte ein zweites Leben erhalten.

Azubi-Business „Reguse“ unterstützt soziale Projekte

Besonders an Reguse ist der interdisziplinäre Ansatz: IT-Auszubildende kümmern sich um die technische Aufbereitung der Geräte, angehende Industriekaufleute und duale Studenten übernehmen kaufmännische und rechtliche Fragen, während Auszubildende im Medienbereich Marketing und Kommunikation verantworten. Damit agiert Reguse als eigenständige Azubi-Business-Einheit mit echtem Kundenkontakt, eigenem Webshop und realem wirtschaftlichem Ergebnis. Die generalüberholten Geräte werden an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkauft. Laptops oder Monitore gibt es etwa zum Preis von 150 beziehungsweise 50 Euro. Der gesamte Erlös fließt in soziale und nachhaltige Projekte. So konnten in diesem Jahr durch den Umsatz des Vorjahres das Quäker-Nachbarschaftsheim mit 10.000 Euro und das Tierheim Dellbrück mit 5000 Euro unterstützt werden.

Leander Plum und Noah Smieskol vom Reguse-Team haben den Preis auf der Veranstaltung „Zukunft Ausbildung“ der IHK Köln entgegengenommen. Für den diesjährigen Zukunft Ausbildung-Award erhielt die Jury 266 Vorschläge – ein Rekord. In der Kategorie „Innovative Konzepte“ durfte das Publikum vor Ort entscheiden und die Gewinner küren. Nachdem die Nominierten ihre Projekte kurz vorstellen durften, wurde direkt vor Ort abgestimmt. Die meisten Stimmen erhielt das Projekt Reguse.

„Das Projekt reguse zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Ideen aus der Ausbildung heraus entstehen, und wie junge Menschen in Köln schon heute Verantwortung für die Zukunft übernehmen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Igus. Das Familienunternehmen hat seinen Sitz in Porz-Lind und ist spezialisiert auf schmierfreie Hochleistungskunststoffe, aus denen hochflexible Kabel, Gleit- und Linearanlagen sowie Gewindetechnik hergestellt werden. Das Unternehmen ist in 37 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit über 5400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2025 erwirtschaftete Igus einen Umsatz von 1,155 Milliarden Euro.