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Neue Ampeln in PorzEntlang der Heidestraße werden Anlagen ausgetauscht

2 min
Eine stark befahrene Straßenkreuzung mit mehreren Fahrzeugen, Ampeln, Verkehrsschildern, Fahrbahnmarkierungen und einem Fußgänger neben den Straßen.

Mehrere Knotenpunkte entlang der Heidestraße in Wahn und Wahnheide sollen unter anderem mit neuen Ampeln ausgestattet werden.

Im Zuge des Ampelaustausches werden gleichzeitig auch Fahrbahnflächen instandgesetzt und die Barrierefreiheit verbessert. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr stattfinden. 

Barrierefreiheit, Pflasterarbeiten, Instandsetzung von Fahrbahnflächen – die Bezirksvertretung Porz hat die Verwaltung mit der Durchführung von straßenbaulichen Anpassungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der Heidestraße in Wahn und Wahnheide beauftragt. Die Politikerinnen und Politiker haben einstimmig eine Vorlage der Verwaltung abgesegnet. Vorgesehen ist, dass an sechs Knotenpunkten entlang der Heidestraße gearbeitet wird.

Auslöser für die straßenbaulichen Maßnahmen ist das Projekt zur Erneuerung der Ampeln an sechs Knotenpunkten entlang der Heidestraße. Der entsprechende Baubeschluss für die Erneuerung der Ampeln wurde schon zu einem früheren Zeitpunkt gefasst. Dieser Beschluss bevollmächtigt die Verwaltung, sukzessive Ampelanlagen im Kölner Stadtgebiet, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, auszutauschen.

Mehrere Arbeiten in einem Rutsch erledigen

Um Kosten zu sparen, will die Stadtverwaltung die Arbeiten an den Ampelanlagen mit weiteren Arbeiten koordinieren. Dazu gehört unter anderem die Herstellung der Barrierefreiheit auf Höhe der Radwege. Die Anschlüsse zu den Radwegen entsprechen nicht dem Standard der Barrierefreiheit. Die soll an den Ampelanlagen auch durch den Einbau taktiler Elemente erreicht werden. Diese sogenannten Blindenleitsysteme im Boden sollen die Verkehrssicherheit für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Radfahrerinnen und Radfahrer und Fußgängerinnen und Fußgänger erhöhen. Gleichzeitig sollen die Gehweg- und Pflasterflächen instandgesetzt werden.

An den betroffenen Knotenpunkten werden zudem Fahrbahnflächen saniert, um die Substanz und die Verkehrssicherheit der Straße langfristig zu sichern. Bereits Ende 2025 wurden die Baupläne geprüft. Mit dem Ergebnis, dass die Planungen für die Erneuerung der sechs Knotenpunkte zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit sowie zur Gewährleistung der Barrierefreiheit gegeben ist.

Der Baubeginn ist für das Haushaltsjahr 2027 vorgesehen. Die für die Umsetzung der Arbeiten erforderlichen Mittel in Höhe von rund 560.000 Euro wurden im Haushaltsplanentwurf 2027/2028 eingeplant. „Es ist sinnvoll und wirtschaftlich, die notwendige Erneuerung der Ampelanlagen mit der Sanierung der angrenzenden Straßenbereiche zu verbinden. Vor allem die Verbesserungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie für den Fuß- und Radverkehr sind ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit und Barrierefreiheit an der Heidestraße“, sagt SPD-Bezirksvertreter Nils Beuthert. Er ist zugleich Vorsitzender des Bürgervereins Wahn, Wahnheide, Lind und begrüßt, dass mit den geplanten Arbeiten auch schadhafte Fahrbahnflächen saniert werden. Damit werde nicht nur die Verkehrssicherheit verbessert, sondern zugleich die vorhandene Straßeninfrastruktur nachhaltig instandgesetzt.