Alte Flutlichttechnik wird nach und nach ausgetauscht. Die Kosten sind hoch und rechnen sich erst nach Jahren.
Porzer SportstättenNeue Beleuchtungstechnik rechnet sich erst nach Jahren

Im Zuge der Modernisierung und Neubau von Plätzen wie hier am Stadtgymnasium Porz wird auch die Beleuchtung erneuert.
Copyright: René Denzer
Das Flutlicht bei einer Vielzahl von Porzer Sportstätten hat noch eine alte Technik. "Dies hat zur Folge, dass die ehrenamtlich tätigen Vereine erhebliche Energiekostensteigerungen haben", findet die CDU in der Porzer Bezirksvertretung. Diese Kosten können nicht auf die Mitglieder umgelegt werden. Aus dem Grund hatte die CDU bei der Rheinenergie angefragt, wann die Beleuchtung der Sportstätten auf neuste Energiestandards umgerüstet werden. Denn: Der Rhein-Energie wurde im Jahr 2018 durch einen Zusatzvertrag zum bestehenden Straßenbeleuchtungsvertrag die Trainingsbeleuchtungsanlage auf städtischen Sportanlagen übertragen.
Dafür übernahm die Rheinenergie AG die Instandhaltung, Unterhaltung und Modernisierung der Anlagen. Dazu wurden in Abstimmung mit der Stadt eine Bewertung der vorhandenen Anlagen durchgeführt. "Auf dieser Basis werden entsprechend dem Alter und dem Zustand der Anlage die erforderlichen Maßnahmen durch die Rhein-Energie AG unabhängig vor der Ortslage umgesetzt", heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Heißt, dass auch ein Platz außerhalb des Porzer Bezirks zuerst dran kommen kann.
Zehn bis 15 Anlagen werden pro Jahr in Köln erneuert
Hinzu kommt, dass die Beleuchtungsanlagen im Zuge mit dem Neubau und Umwandlungen alter Sportplätze in Kunstrasenplätze modernisiert werden. Grundsätzlich erfolgt dabei der Einsatz moderner LED-Technik. "In den letzten Jahren konnten bisher nach Aussage der Rhein-Energie AG gesamtstädtisch rund 50 Trainingsbeleuchtungsanlagen erneuert oder modernisiert werden", teilt die Verwaltung mit. Derzeit sei es möglich, jährlich rund zehn bis 15 Anlagen zu überarbeiten. Für die kommenden Jahre ist die Modernisierung und Sanierung von rund 80 Anlagen vorgesehen.
Bis sich die moderne LED-Technik rentiert, müssen allerdings einige Jahre ins Land gehen. Nach Angaben der Rheinenergie sind das mit Blick auf die Investitionskosten erst nach etwa 15 Jahren der Fall. Dieser Wert könne auch nur dann erreicht werden, wenn die Nutzerinnen und Nutzer der Anlagen die zur Verfügung stehende Möglichkeit zur Dimmung der Flutlichter auch wirklich nutzen. Andernfalls rechne sich die Umrüstung erst nach rund 28 Jahren, heißt es in der Mitteilung.
Eine Priorisierung der Anlagen im Stadtbezirk Porz sei aus gesamtstädtischer und wirtschaftlicher Sicht nicht angestrebt, heißt es in der Antwort auf die Anfrage der CDU.

