EnergiewendeRhein-Energie kooperiert mit irischem Wärmepumpenhersteller

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Die Zentrale der Rhein Energie AG am Parkgürtel in Köln am Abend. Foto: Uwe Weiser

Die Rhein-Energie arbeitet künftig mit Johnson Controls zusammen

Gemeinsam wollen die beiden Energieunternehmen künftig zum Beispiel Wärmepumpen für Geschäftskunden bereitstellen.

Die Kölner Rhein-Energie hat eine Kooperation mit dem irischen Energieunternehmen Johnson Controls geschlossen. In einer Mitteilung teilten beide mit, man wolle Services bündeln, „um Kunden aus der Industrie und der Immobilienwirtschaft zukünftig noch besser bei der Dekarbonisierung begleiten zu können“. 

Johnson Controls ist ein Anbieter von Energieerzeugungsanlagen wie Wärmepumpen und Anlagen zur Kühlung. Außerdem bietet das Unternehmen Gebäudemanagement-Systeme an, um Geräte zu warten, kontrollieren und effizienter einzustellen. 

Unternehmen bieten Lösungen für Dekarbonisierung

Konkret arbeitet Johnson Controls von nun an mit der Rhein-Energie Marke „Next Energy Solutions“ zusammen, die Energiedienstleistungen für Geschäftskunden anbietet. Das irische Unternehmen soll den Kölnern dabei bei der Beratung, Planung und dem Bau von Energieerzeugungsanlagen zuarbeiten. Außerdem unterstützt es die Rhein-Energie bei der Aufrechterhaltung des Betriebs der Geräte. 

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„Alle Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die Energiewende schaffen und die Dekarbonisierungsziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu müssen“, sagt Mario Lieder, Geschäftsbereichsleiter bei Johnson Controls. Weil die Herausforderungen je nach Unternehmen aber sehr individuell seien, brauche es ein maßgeschneidertes Serviceangebot.

Wärmewende wird zentrales Thema der kommenden Jahre

Holger Mennigmann, Leiter des Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen und Fernwärme bei der Rhein-Energie, betont, gemeinsam stelle man „die Versorgung der Produktionsprozesse unserer Kunden sicher“. Aus einer Hand biete man nun sektorenübergreifende Lösungen für den Bedarf an Strom, Wärme und Kälte an. 

Vor allem die Wärmewende wird in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung für Unternehmen und Privathaushalte werden. Nach dem zuletzt vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Heizungsgesetzes soll von 2024 an möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Öko-Energie betrieben werden. Über die Details wird in der Politik derzeit allerdings noch intensiv gestritten. (elb)

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