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Razzia in NRWSchlag gegen Bande von Menschenhändlern in Köln und der Region

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Bundespolizei-Einsatz gegen Menschenhandel und Schleuserei.

Bei einer Razzia in mehreren Städten in NRW wurden drei Personen festgenommen (Symbolbild).

Rund 600 Einsatzkräfte durchsuchten Wohnungen und Geschäftsräume, darunter auch Objekte in Köln und Umgebung.

In einer gemeinsamen Aktion der Staatsanwaltschaft Bochum und der Bundespolizei haben rund 600 Einsatzkräfte am frühen Donnerstagmorgen, 19. Februar, insgesamt 16 Wohn- und Geschäftsräume in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen durchsucht. Die Maßnahmen richteten sich gegen eine Bande, die im Verdacht des Menschenhandels und des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern steht.

Vorwurf: Menschenhandel und gewerbsmäßige Schleusung

Die Ermittlungen richten sich gegen eine 59-jährige chinesische Hauptbeschuldigte sowie zehn weitere Beschuldigte. Die Bande soll gezielt chinesische Staatsangehörige zur Prostitution angeworben und nach Deutschland geschleust haben.

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden sechs Geschädigte angetroffen. Die Prostitution soll in Massagesalons und Stundenhotels ausgeübt worden sein.

Drei Haftbefehle in NRW vollstreckt

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum hatte das Amtsgericht Bochum Untersuchungshaft für die Hauptbeschuldigte und zwei weitere Personen angeordnet. Die Haftbefehle wurden in Oer-Erkenschwick, Brühl und Recklinghausen vollstreckt.

Die Durchsuchungen, bei denen Beweismittel gesichert werden sollen, fanden unter anderem in Paderborn, Oer-Erkenschwick, Brühl, Recklinghausen, Bramsche, Osnabrück, Dortmund, Düsseldorf, Frechen, Hürth, Köln, Hiddenhausen, Rheine und Bad Bentheim statt und dauern derzeit noch an. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.