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Neues Quartier in RaderthalMehr Grün für das geplante Veedl an der Brühler Straße

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Auf einem Grundstück zwischen der Brühler Straße und der Raderthaler Straße soll das neue Stadtquartier „Veedl“ entstehen.

Auf einem Grundstück zwischen der Brühler Straße und der Raderthaler Straße soll das neue Stadtquartier „Veedl“ entstehen.

243 Wohnungen sollen auf dem Areal eines früheren Chemiebetriebs entstehen. Die Lokalpolitiker setzten eine größere Grünfläche durch.

Bei den Planungen für das neue Wohn- und Gewerbequartier an der Brühler Straße 210–212 hat die Bezirksvertretung (BV) eine Änderung durchgesetzt. Künftig sollen acht Quadratmeter öffentliche Grünfläche je Einwohner festgeschrieben werden. Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage lediglich 5,7 Quadratmeter vorgesehen. Den Änderungsantrag hatte die SPD-Fraktion eingebracht, Bündnis 90/Die Grünen traten ihm bei. Die BV stimmte dem Antrag einstimmig bei Enthaltung der AfD zu. Anfang Oktober folgte der Stadtentwicklungsausschuss der geänderten Planung mehrheitlich gegen die Stimmen der Linken.

Auf dem rund 19.500 Quadratmeter großen Areal eines heute noch gewerblich genutzten Chemiebetriebs sollen nach dem aktuellen Konzept 243 Wohnungen entstehen. Rund 31 Prozent davon sollen öffentlich gefördert werden. Vorgesehen ist ein gemischtes Quartier mit etwa 60 Prozent Wohnen und 40 Prozent Gewerbe. Geplant sind unter anderem Flächen für Arbeiten, Gesundheit und soziale Infrastruktur. Einzelhandel soll insgesamt auf maximal 800 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt werden.

Auch bei der geplanten Kita gibt es eine Veränderung: Sie ist nach Angaben der Verwaltung inzwischen nicht mehr erforderlich, weil der zusätzliche Bedarf an Kita-Plätzen durch vorhandene und bereits geplante Betreuungsangebote gedeckt werden könne.

Das Areal weist heute trotz der weitgehenden Versiegelung rund 10.000 Quadratmeter unversiegelte Grünflächen auf. Der aktuelle Entwurf sieht insgesamt rund 6300 Quadratmeter unversiegelte Grün- und Spielflächen vor. Welche Bestandsbäume erhalten werden können, soll im weiteren Verfahren anhand einer Baumkartierung und -bewertung untersucht werden.