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Sicherheit verbessernPolitik fordert kürzere Wartezeiten an Bedarfsampel am Raderberggürtel

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Die Ampel auf dem Raderberggürtel zwischen dem Neubaugebiet „Die Welle“ und der Grundschule Annastraße

Die Ampel auf dem Raderberggürtel zwischen dem Neubaugebiet „Die Welle“ und der Grundschule Annastraße soll nach Drücken der Schaltfläche schneller grün werden.

Am Raderberggürtel an der „Welle“ sind die Wartezeiten an der Bedarfsampel aus Sicht der Politik zu lang. Eine schnellere Schaltung soll geprüft werden.

Eine Bedarfsampel hilft Fußgängern und Radfahrern, den Raderberggürtel auf Höhe der neuen Els-Vordemberge-Straße im Neubaugebiet „Die Welle“ zu queren. Anders als bei einer regulären Ampelanlage schaltet sie erst dann auf Rot für den Autoverkehr, wenn Fußgänger oder Radfahrer die Grünphase per Knopfdruck anfordern.

Nach Ansicht der Rodenkirchener Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD sind die Wartezeiten an dieser Stelle jedoch zu lang. Nach ihren Angaben müssen Fußgänger derzeit bis zu 60 Sekunden auf eine Grünphase warten. Da der Raderberggürtel aus zwei Fahrbahnen besteht und die Querung in zwei Abschnitten erfolgt, könne sich die gesamte Wartezeit auf bis zu zwei Minuten summieren, so die Lokalpolitiker.

Sie halten dies für problematisch. Lange Wartezeiten führten dazu, dass viele Menschen die Geduld verloren und die Straße trotz roter Ampel überquerten, sagen sie. Gerade auf dem stark befahrenen Raderberggürtel berge dies erhebliche Sicherheitsrisiken.

Ampelschaltung anpassen

In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Ende Juni brachten Grüne und SPD deshalb einen gemeinsamen Antrag ein. Darin fordern sie, die Schaltung der Bedarfsampel so anzupassen, dass Fußgänger und Radfahrer nach dem Drücken der Ampeltaste möglichst nicht länger als 30 Sekunden auf Grün warten müssen.

Zur Begründung verweisen die Antragsteller auf die fortschreitende Besiedlung des Neubaugebiets „Die Welle“. Immer mehr Familien zögen dort ein, viele Kinder würden künftig die auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelegene Grundschule Annastraße besuchen. Deshalb muss die Querung aus ihrer Sicht besonders sicher und attraktiv gestaltet werden.

„Ich habe auch schon mehrfach Eltern gesehen, die mit ihren Kindern den Gürtel unerlaubt queren, weil die Wartezeiten an der Ampel zu lang sind“, berichtete SPD-Politiker Jörg Klusemann.

Die FDP/KSG-Fraktion und Lucia Hinsen (Volt) traten dem Antrag bei. Dieser wurde einstimmig angenommen, die AfD enthielt sich. Nun soll die Verwaltung prüfen, ob und wie die Ampelschaltung angepasst werden kann, um die Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer zu verkürzen und die Verkehrssicherheit an dieser Stelle zu erhöhen.