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Premiere in Rodenkirchen1800 Gäste feiern beim Jeckedanz in der „Reissdorf-Arena“

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Eine Band animiert das feiernde Publikum auf einer Bühne.

King Loui eröffnen den Jeckedanz.

Die KG Köln-Rodenkirchen feierte mit Brings, Querbeat, Kasalla, und vielen weiteren Karnevals-Stars erstmals zwischen Hunderten Kölschfässern.

„Was für eine Location! Was für eine Party! Was für eine Stimmung! Danke KG Rodenkirchen!“ Für die Premiere des Jeckedanz auf dem Gelände der Brauerei Reissdorf fanden die Jecken für ihre Gastgeber, die KG Rodenkirchen, nahezu durchgehend nur Superlative. In der Kulisse von Hunderten Kölschfässern, vor einer 42 Quadratmeter großen Leinwand, ergriff Präsident Marcus Becker ebenfalls zu einem Superlativ und deklarierte kurzerhand die Lagerhalle der Brauerei zur „Reissdorf-Arena“.

Festkomitee-Präsident Kuckelkorn zum Ehrenmitglied ernannt

Erstmalig seit dem ersten Jeckedanz, der 2019 in der Aula des Gymnasiums Rodenkirchen stattfand, wurde die Zahl der Partygäste mit 1.800 Jecken mehr als verdoppelt. Dennoch war die Veranstaltung im Industriegebiet binnen kürzester Zeit ausverkauft. Denn die junge KG in Hellblau ist für ihren kometenhaften Aufstieg bekannt. Schon drei Jahre nach ihrer Gründung im Juli 2014, wurden die Mitglieder, die sich besonders durch ihr soziales Engagement auszeichnen, hospitierendes Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval. Vor sechs Jahren wurde Präsident Becker in den Vorstand des Festkomitee berufen.

Mitglieder der KG Köln Rodenkirchen stehen in hellblauen Blazern und rot-weißen Ringelshirts rechts und links von Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

Christoph Kuckelkorn (2.von links) wird von Präsident Marcus Becker (Mitte) der KG Köln - Rodenkirchen zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Jeckedanz ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, mit der sich die Brauerei Reissdorf dem Veedel öffnen möchte, und dies auch für jüngeres Publikum. So wunderte es nicht, dass Moderator Adrian Fahnenschreiber als erstes auf der Bühne King Loui begrüßte, die als junge, aufstrebende Band im Sommer eine Kooperation mit der Brauerei eingegangen ist, mit dem Ziel, Kölsch, Karneval und Musik zeitgemäß, kreativ und veedelsnah zu verbinden.

Über 100 Scheinwerfer erhellten die  Halle in Köln-Rodenkirchen

Den „Newcomern“ folgten mit Brings alte Hasen. Frontmann Peter Brings wusste den acht Meter langen Bühnenlaufsteg zu nutzen und in Kombination mit der Bespielung und den rockigen Neuinterpretationen ihrer Hits, waren die Jecken tatsächlich in der „Reissdorf Arena“ angekommen. Der Kölner Dienstleister für Medien- und Veranstaltungstechnik, die Magic Light + Sound (mls)hatte drei Tage lang die Bühne samt Laufsteg und 10 mal 4,50 Meter großen LED-Wand ein- und aufgebaut. Allein im vorderen Hallenbereich wurden über 100 bewegliche Scheinwerfer eingebaut.

In der Halle bebte der Bühnenboden bei Auftritten von den Klüngelköpp, dem Tanzcorps der Kapelle Jonge Weiss und spätestens mit Querbeat, die ihren neuen Sessionshit „Ehrenlos, Ehrenfeld“ vorstellten. Danach wurde es kurz emotional, als Präsident Marcus Becker den Präsidenten des Festkomitee Karneval, Christoph Kuckelkorn, auf die Bühne bat, der Aschermittwoch sein Amt nach 21 Jahren niederlegt. Einen neuen Posten hat er auf jeden Fall in der KG gefunden, die ihn feierlich zum Ehrenmitglied ernannte. „Du hast uns ins Festkomitee geholt“, bedankte sich Becker.

Lupo, Kempes Feinest, Kasalla

Während auf der Bühne das Programm mit der Prinzengarde, Lupo, den Rezag Husaren, Kasalla, Kempes Feinest und den Grüngürtelrosen bis Mitternacht durchging, wurde hinter den Kulissen mit 100 Mitarbeitenden für eine runde Veranstaltung gesorgt, zu  der, neben der Brauerei, auch andere Sponsoren zum Gelingen beitrugen. „Einen ganzen Lkw voller Brötchen, der hier angeliefert wurde, sehe ich auch nicht alle Tage“, sagte Philipp Kramer, Koch bei Black Events. Neben 200 Liter Erbsensuppe und 250 Liter Gulasch hatte der Caterer 1.800 Würstchen für die 4.000 benötigten Brötchen bestellt.

Moderator Fahnenschreiber, der seit zwei Jahren den Jeckedanz moderiert, kam aus dem Grinsen nicht mehr raus. „Das ist einfach eine sensationelle Veranstaltung, die wir hier aus einer Halle gedreht haben.“