- Über Köln und die Kölner kann unser Autor Peter Berger manchmal nur den Kopf schütteln – oder schallend lachen.
- In seiner satirischen Köln-Kolumne „Die Woche”, in der er die Nachrichten der vergangenen sieben Tage humoristisch verarbeitet, geht es diesmal um die Wahlwerbung des Kölner Stadtdirektors Stephan Keller — in Düsseldorf wohlgemerkt.
- Dass Keller dort ein staufreies Düsseldorf verspricht, verwundert unseren Autor sehr. Staufrei, das hat Keller bei uns nicht geschafft.
Köln – Sie wissen ja selbst, was von Versprechen auf Wahlplakaten zu halten ist. Eins sticht im Kommunalwahlkampf besonders heraus. Es hängt in der Landeshauptstadt und zeigt Kölns Stadtdirektor Stephan Keller, wie er den Bürgern als OB-Kandidat der CDU ein staufreies Düsseldorf verspricht. Staufreies Düsseldorf? Das wundert den Kölner. Das hat der Keller bei uns nicht geschafft. Und die Verkehrsdezernentin, die es im Schleppstau mit nach Köln gezogen hat, auch nicht.
Nein. Das muss ein Druckfehler sein. Da muss jemand einen Buchstaben vergessen haben. Staubfreies Düsseldorf. Das würde Sinn ergeben. Bei dem ganzen Wirbel, den Amtsinhaber Thomas Geisel mit seinen einsamen Aktionen wie Corona-Großkonzerten und Skandal-Rapper-Videos macht. Wo sich der Feinstaub um den Umwelthilfen-Boss doch gerade erst gelegt hat.
Wenn der Geisel so weitermacht, wird die Maskenpflicht in Düsseldorf niemals aufgehoben. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen mit absurden Ideen liegt der Sozialdemokrat deutlich über der Schmerzgrenze von 50 auf 100 000 Einwohner. Vielleicht ist das die Strategie. Wenn ganz Düsseldorf in Quarantäne muss, fällt die Wahl aus. Und TG muss durchregieren.
Das könnte Sie auch interessieren:
Ganz Düsseldorf in Quarantäne? Damit könnte der Kölner leben. Auch damit, dass Stephan Keller sich ganz aus dem Staub macht und ins Düsseldorfer Rathaus einzieht. Dann hätten wir auf der A 57 ein Auto weniger. Aber was, wenn er zurückkehren will? Als Verlierer. Dann sollten wir ihm anbieten, Köln aus dem Homeoffice zu verwalten.


