Menschen, die anfällig für einen schweren Verlauf sind, sollen sich dem Gesundheitsamt zufolge um eine Schutzimpfung bemühen.
Vor dem WinterStadt Köln empfiehlt Risikogruppen die Impfung gegen Grippe

Eine Frau lässt sich gegen die Grippe impfen. (Symbolbild)
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Die Stadt Köln empfiehlt Risikogruppen vor dem Winter eine Schutzimpfung gegen die Grippe. Das teilt das Gesundheitsamt der Stadt mit. Es legt Kölnerinnen und Kölnern entsprechend nahe, frühzeitig Impftermine bei Haus- oder Facharzt zu vereinbaren.
Zu den Risikogruppen gehören die Menschen, bei denen bestimmte Faktoren einen schweren Krankheitsverlauf begünstigen. Dazu zählt unter anderem ein Alter von 60 Jahren und aufwärts, eine Schwangerschaft oder eine chronische Grunderkrankung. Erfolgen solle die Grippeimpfung vorzugsweise ab Oktober bis Mitte Dezember, auch eine spätere Impfung zu Beginn des folgenden Jahres sei meist noch sinnvoll, so das Gesundheitsamt. „Erkranken geimpfte Personen an der Grippe, verläuft die Erkrankung milder und mit weniger Komplikationen.“ Auch für medizinisches Personal und betreuende Angehörige empfiehlt das Gesundheitsamt die Impfung besonders.
Stadt Köln: Bei bestimmten Risikofaktoren sollte auch der Corona-Impfschutz aufgefrischt werden
Zusätzlich legt das Gesundheitsamt Kölnerinnen und Kölnern ab 75 Jahren die jährliche Auffrischung der Coronaimpfung nahe. Auch hier zählen Menschen mit Grunderkrankungen sowie Personen, die in einer Pflegeeinrichtung leben, zur Risikogruppe. „Auf diese Auffrischimpfung kann bei gesundem Immunsystem verzichtet werden, wenn im Laufe des Jahres eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stattgefunden hat“, so das Gesundheitsamt.
Überprüft werden solle auch bei Menschen ab 60 Jahren der Impfschutz gegen Pneumokokken sowie ab 75 Jahren der Impfschutz gegen RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus). (tli)
