Mit der Kampagne „Rücksicht schenkt dir ein Lächeln“ soll der Verkehr sicherer gemacht und das Unfallrisiko gesenkt werden.
„Rücksicht schenkt dir ein Lächeln“Stadt Köln startet Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Laut einer Studie kann sich mehr Rücksicht im Verkehr auch positiv auf das Verhalten anderer auswirken. (Symbolbild)
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Die Stadt Köln hat am Dienstag, 28. April, eine Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr gestartet. Nach Angaben der Stadt nehmen Meldungen bei der Polizei über Konflikte zwischen Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern zu. Auch die Stadtverwaltung erhalte viele Hinweise. Mit der Kampagne „Rücksicht schenkt dir ein Lächeln“ soll der Verkehr sicherer gemacht und das Unfallrisiko gesenkt werden.
Die Stadt bezieht sich dabei auch auf eine repräsentative Studie des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften (Infas) aus dem Jahr 2023, laut der mehr als 80 Prozent der Befragten glauben, dass Rücksicht im Straßenverkehr die Sicherheit erhöht. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden sagte zudem, dass Stress im Verkehr häufig durch rücksichtsloses Verhalten anderer entstehe. Die Studie hat laut Stadt auch gezeigt, dass mehr Rücksicht auch andere motivieren kann, sich ebenfalls achtsamer zu verhalten.
Plakate, Social-Media-Beiträge und Webseite
„Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass Menschen gefühlt zunehmend Eigeninteressen über die Einhaltung der Verkehrsregeln stellen“, so Mobilitätsdezernent Ascan Egerer. „Mit der Kampagne möchten wir bewirken, dass alle Verkehrsteilnehmenden für das Thema sensibilisiert werden und sich das Wohlbefinden und Miteinander und damit auch die Sicherheit im Stadtverkehr verbessern.“
Zum Start der Kampagne sind für zwei Wochen zwei Plakatmotive in der ganzen Stadt zu sehen. Außerdem werden Plakate in städtischen Gebäuden ausgehängt und die Motive auf den Bildschirmen in den Wartebereichen der Kundenzentren gezeigt. In den Sozialen Medien sollen mehrere Szenen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, die positiven Auswirkungen von gegenseitiger Rücksicht demonstrieren. Zudem kann man sich auf der Webseite www.ruecksicht.koeln über das Thema informieren. (red)
