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Tulpen-Festival
Ditib feiert fünfjähriges Bestehen der Zentralmoschee in Ehrenfeld

Moschee Köln

Die Türkisch-Islamische Union feiert das fünfjährige Bestehen der Moschee vom 9. bis zum 12. Juni.

Köln – Fünf Jahre ist es am 9. Juni her, dass während des Ramadans im Kuppelsaal der Ditib-Zentralmoschee in Ehrenfeld zum ersten Mal das gemeinschaftliche Freitagsgebet stattfand. Damit wurde das Gotteshaus der Gemeinde zur Nutzung übergeben. Die Türkisch-Islamische Union (Ditib) feiert das fünfjährige Bestehen der Moschee vom 9. bis zum 12. Juni mit einem sogenannten Tulpen-Festival.

Vielfältiges Programm geplant

Geboten werden Ausstellungen, zum Beispiel rund um das Thema Tulpen in der islamischen Kunst und Architektur, außerdem Vorträge zu Gebetsruf, Melodien im Gebetssaal und Kirchenmusik sowie weitere Veranstaltungen. Das Viertel präsentiert sich mit Infoständen, dazu kommen ein Bühnen- und Sportprogramm, Attraktionen für Kinder wie eine Hüpfburg und ein Spielezirkus sowie gastronomische Stände.

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Zur Eröffnung am Donnerstag, 9. Juni, um 12.30 Uhr auf dem Moscheevorplatz sprechen Kazim Türkmen, Bundesvorsitzender der Ditib, und Bezirksbürgermeister Volker Spelthann.

Die Tiefgarage und die angrenzende Fuchsstraße zwischen Tankstelle und Moschee sind vom 8. bis zum 13. Juni für Autos gesperrt. Deshalb wird gebeten, auf Parkmöglichkeiten entlang der Venloer Straße auszuweichen oder mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.

Fertigstellung der Moschee hat sich wegen Streitigkeiten verzögert

Der Grundstein für die vom Architekturbüro Paul Böhm entworfene Moschee mit der 37 Meter hohen Kuppel und den 55 Meter hohen Minaretten wurde im November 2009 gelegt; im Februar 2011 wurde Richtfest gefeiert. Wegen Streitigkeiten verzögerte sich die Vollendung des Gebäudes. Offiziell eröffnet wurde die Moschee, zu der ein Konferenzsaal, Seminar-und Büroräume, eine Einkaufspassage und eine Tiefgarage gehören, am 29. September 2018 im Beisein des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

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