„Jahrhundertfälscher“ Wolfgang Beltracchi täuschte den Kunstmarkt mit angeblichen Originalen. Jetzt will er das Bild zurück, das ihn zu Fall brachte.
Prozess vor dem BundesgerichtshofWie Fälscher Wolfgang Beltracchi den Kunstmarkt narrte
Von Michael Fuchs
6 min

Der Maler und frühere Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi in seinem Atelier am Vierwaldstätter See vor einem unfertigen Bild.
Copyright: dpa
Mit seinen meisterhaft gefälschten Gemälden narrte er die Kunstwelt und scheffelte Millionen. Bis ihn ausgerechnet die Farbe der Unschuld überführte: Titanweiß beendete die kriminelle Karriere von Wolfgang Beltracchi (75). Wissenschaftler wiesen das Pigment in seinem Gemälde „Rotes Bild mit Pferden“ nach, bei dem es sich angeblich um ein Original des rheinischen Expressionisten Heinrich Campendonk aus dem Jahre 1914 handeln sollte.
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