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Irene Cara gestorben Von Lenny Kravitz bis Mariah Carey – Künstler würdigen „Flashdance“-Sängerin

Die Sängerin Irene Cara mit rotem Haarband.

Irene Cara wurde mit „Fame“ und „Flashdance“ weltbekannt.

Die „Fame“- und „Flashdance“-Sängerin war am 25. November plötzlich gestorben. Viele Künstler gedenken nun dem 1980er-Jahre-Star.

Ihre Hits „Fame“ und „Flashdance What a Feeling“ waren Welterfolge und machten sie musikalisch unsterblich. Sie erhielt Grammys, den Golden Globe und den Oscar. Mit „Out Here on My Own“ oder „Breakdance“ hatte sie in den 1980er Jahren weitere Hits.

Zahllose Fans, aber auch viele Künstler und große Medien gedachten der Sängerin, die am 25. November 2022 im Alter von 63 Jahren in ihrem Haus in Largo, Florida gestorben war. Eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. 

Von Lenny Kravitz über DJ Bobo bis hin zu Mariah Carey

Für die erfolgreichste Pop-Sängerin Amerikas, Mariah Carey, sei Irene Cara „eine Inspiration“ gewesen. Ihre Schönheit und ihr Talent seien Ehrfurcht gebietend gewesen, schrieb der Superstar auf Twitter mit einem Emoji in Form eines gebrochenen Herzens.

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Rock-Sänger Lenny Kravitz schrieb auf Facebook: „Irene Cara, hast mich mehr inspiriert, als du je wissen könntest. Dein Songwriting und dein Gesang haben eine pure Energie geschaffen, die niemals aufhören wird. Du hast auch eine Ära definiert, die mir sehr am Herzen liegt. Deine Darstellung der „Coco“ in Alan Parkers „Fame“ ist unsterblich und ich weiß, dass ich unsterblich in sie verliebt war. Danke, Irene. Du wirst ewig leben.“

DJ Bobo, der 2001 mit Irene Cara einen großen Hit mit einer Coverversion von „Flashdance ... What a Feelin'“ gehabt hatte, bedankte sich bei der Sängerin auf Twitter für ihr „Talent und ihre Leidenschaft“. Ihr Song habe dazu inspiriert, ins Kino zu gehen, um den Film zu sehen. Damit habe er die Leidenschaft fürs Tanzen und Breakdance entdeckt.

Jennifer Beals, die Hauptdarstellerin aus dem Film „Flashdance“, die 1984 Irene Cara auch den Oscar überreichte, würdigte die Sängerin auf Instagram.

Jody Watley, wie Irene Cara in den 1980er Jahren ein Superstar, zuerst als Teil von Shalamar, dann solo mit Hits wie „Looking for a New Love“, erinnerte auf Facebook unter anderem an die schwere Zeit Caras im Musikgeschäft. Nach ihren großen Erfolgen sei sie von der Musikindustrie ausgeschlossen worden, weil sie sich gegen das Geschäft zur Wehr gesetzt habe. Watley nahm damit Bezug auf den langjährigen Prozess, den Cara gegen ihre ehemalige Plattenfirma führte, um nicht abgerechnete Tantiemen in Millionenhöhe zu erhalten. Watley bedauere es, dass sie nie die Gelegenheit gehabt habe, Cara zu sagen, welch eine Inspiration sie für sie gewesen sei.

Der Schauspieler John Leguizamo („Carlito's Way“, „Moulin Rouge“), wie Irene Cara Latino, würdigte die Künstlerin unter anderem mit den Worten: „Sie war einer der Gründe, warum ich heute hier bin. Sie ließ mich glauben, dass man es als Latino schaffen kann. Sie hat meine Gemeinschaft beflügelt.“

Die Schauspielerin Yvette Nicole Brown tweetete, dass Irene Cara eine der ersten Frauen gewesen sei, „die sie in Farbe und nicht in Schwarzweiß gesehen habe“ und „so ausgesehen habe wie sie“. Caras Filmrolle in „Fame“ habe „ihr Leben verändert“. 

Disco- und R&B-Sängerin Evelyn „Champagne“ King erinnerte sich auf Facebook an ihre Zusammenarbeit in den 1980er Jahren. „Sie war ein liebenswerter Mensch, der entschlossen war, alles zu tun, was ihr von Gott aufgetragen wurde. Irene hatte auch ein Lächeln, das den Raum erhellte ...“.

Die legendäre Soul-Sängerin und Tony-Preisträgerin Melba Moore erinnerte mit einem gemeinsamen Bild und „viel zu früh“ an Irene Cara. 

Giorgio Moroder und Keith Forsey, die mit Irene Cara „Flashdance ... What a Feeling“ geschrieben hatten, meldeten sich ebenfalls kurz bei Twitter. Neben dem klassischen „RIP“ (Ruhe in Frieden) erinnerte das Cover zu Irene Caras zweitem Album „What a Feelin'“, das Moroder produziert hatte, an die Künstlerin.